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Lego: Wissenschaftlerinnen-Set binnen drei Tagen ausverkauft

Lego: Wissenschaftlerinnen-Set binnen drei Tagen ausverkauft
Das Wissenschaftlerinnen-Set war nach nur drei Tagen vergriffen.

Das Set "Forschungsinstitut" basiert auf Entwürfen einer Bloggerin

Anfang 2014 schrieb ein Mädchen einen Brief an Lego: Das Unternehmen sollte mehr weibliche Figuren fördern. Anstatt Frauen nur zu Hause und am Strand zu zeigen, sollten auch Frauenfiguren Abenteuer erleben können und Jobs haben. Der Wunsch der 7-Jährigen wurde offenbar beherzigt: Lego hat sich entschlossen, ein Wissenschaftlerinnen-Set zu produzieren. Und das erfolgreich: Das Set mit dem Namen „Das Forschungsinstitut“ war nach bereits drei Tagen vergriffen.

Ob der bei Facebook vielfach geteilte Brief der kleinen Charlotte Wirkung gezeigt hat oder Lego die Herstellung des Sets ohnehin geplant hatte, bleibt ungewiss. So oder so zeigt sich die immense Nachfrage nach Spielzeug, mit dem sich Mädchen identifizieren können, ohne in die typischen Rollen der Ehefrau, der Mutter oder der Prinzessin schlüpfen zu müssen. Das „Forschungsinstitut“ beinhaltet nämlich drei Frauenfiguren, die in der Forschung arbeiten: Eine Chemikerin, eine Astronomin und eine Paläontologin.

Die Figuren kommen natürlich mit Zubehör, das Lego-typisch erst zusammengebaut werden muss: Einem Chemielabor, einem Teleskop samt Sternenkarte und einem Dinosaurier-Skelett. Das konkrete Konzept für das Set lieferte die Geophysikerin und Bloggerin Ellen Kooijman, die ihren Entwurf an „Lego Ideas“ schickte – eine Plattform, in der Kunden ihre Ideen für Lego-Sets vorstellen können. Das erfolgreiche Wissenschaftlerinnen-Set wird sicherlich weitere Lego-Fans inspirieren, ihre Ideen einzubringen.

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