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Lederjacken

Leberjacken
Model Margrieta Wever weiß: 2012 sind Bikerjacken aus Leder total angesagt. © InStyle / Max von Treu

Bikerjacken aus Leder: Womit kombinieren?

Lederjacken gehören in diesem Frühling in jeden Kleiderschrank. Aber nicht jede Lederjacke ist auch schön, die Modelle sind dieses Jahr recht kurz, bis knapp auf die Hüfte und weniger feminin. Daher kommt es auch auf die Kombination an!

Wer sich ein Biker-Modell in Schwarz kauft, liegt schon mal goldrichtig. Damit kann frau wirklich nichts falsch machen. Ein klassische Bikerjacke ist kurz geschnitten, leicht tailliert aber doch eher gerade, hat vorne einen Reißverschluss, der von unten mittig bis seitlich quer über die Brust geht, meist auf der linker Seite. Sie hat seitlich noch mindestens zwei Taschen, ebenfalls mit Reißverschluss und kann mittels Details richtig aufwendig werden.

Außerdem Gürtel am Bund unten, Schnallen an den Ärmelenden, kleine Schnalle oben über dem Reißverschluss oder doch lieber der typische weiten Zipfelkragen? Typisch sind auch Metallbeschläge an den Kragenspitzen. Für den richtigen Rockerlook gehören dann noch lange Lederfransen unten an den Ärmeln... Es gibt sie auch mit verstärken Schulterpartien oder mit Laschen oben auf den Schultern, so genannten Schulterriegeln. Die Ärmel sind am besten schmal und gerade geschnitten. Fast alles ist möglich.

Wer kein Leder mag, kann beruhigt zu fester schwarzer Baumwolle greifen. Und dieses Jahr wird es auch das Biker-Modell im beschichteten Stoff geben, so wie bei den angesagten Jeans aus dem Herbst- und Winter-Kollektionen. Sieht absolut klasse aus.

Bikerjacken gibt es auch aus fester Baumwolle

Aber wie kombinieren? Mit maskuliner Jeanshose, aber dann unbedingt noch High Heels dazu. Auch wunderschön: mit feinem Sommerkleid drunter, wenn das Wetter wieder besser wird. Wer es mit Turnschuhen kombinieren mag, der sollte vorsichtig sein: Der Look wirkt schnell burschikos und unattraktiv. Gerade mit dieser sehr maskulinen Jacke kann man seine weibliche Seite mal richtig raus lassen... Seidentücher, feine Kettchen in Gold oder Silber, lackierte Fingernägel, weiches, fließendes Haar, Röckchen oder Hosen in bunten Farben...

Auch Bikerjacken können weiblich aussehen

Keine Lust auf Schwarz? Kein Thema! Lederjacken gibt es dieses Jahr in den wundervollsten Farben. Weiß, Creme, Beige bis Cognac, alles dabei. Aber das Jackenschmankerl des Jahres sind wohl Lederjacken in Korallentönen. Ich muss ehrlich gestehen: Ich traue mich nicht, ich bin dazu leider zu blass, aber wer es tragen kann: zugreifen!

Das Glück steckt dieses Jahr in einem weichen, weiblichen korallenroten Lederjäckchen, da bin ich mir sicher. Keine Ahnung, wozu das passen soll? Doch, ganz einfach: zu Jeans in Weiß und allen Blautönen (hat jeder!), zu beigen oder khakifarbenen Sommerhosen (hat jeder!) oder zu engen, schwarzen Röhrenjeans (hat auch fast jeder!). Schlichtes Top oder T-Shirt dazu, vielleicht noch hübsche Ohrringe, fertig.

Was nicht mehr geht, sind lange Jacken (aus Leder) oder Boleros. Entweder man packt sie gut ein für die nächste Fashionwelle, oder man bringt sie schnell zum Second Hand Shop oder ändert sie um. Bei einem schönen Stück empfehle ich die Aufbewahrung. Leder kann Jahrzehnte halten, und wenn auch Schnitte und Farbtrends sich ändern, Qualität bleibt beständig.

Es heißt natürlich nicht, dass alles andere gar nicht mehr zu tragen ist. Wir sind ja Fashionistas und keine Fashion Victims! Ich trage auch diesen Frühling meine Lieblingsteile, kurz in Moosgrün und hüftlang mit Gürtel in Cognac. Aber mein neu erworbenes Bikerjäckchen in schwarz werde ich erst mal schön eintragen.

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