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Leder: So stylen Sie den Trend richtig

Leder

Ledermode richtig tragen

Leder liegt zurzeit im Trend und ist nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken. Früher brachte man mit Leder die Rockerszene in Verbindung und nur Groupies und Rockergören trauten sich in enge Lederjeans. Doch diese Zeiten sind vorbei: Heute kann Leder von allen Frauen getragen werden - ob von der wilden Studentin, der Businessfrau, einem Popstar oder einer dreifachen Mutter und Hausfrau: Leder lässt sich für jeden Anlass passend kombinieren.

Süß & feminin:

Wer Leder gerne mag, aber einen Gesamtlook aus Leder und festen Stoffen zu hart findet, sollte sich an eine Auswahl von Lederröcken und einfachen Shirts oder zarten Tops halten und zu engen Röcken mit Schößchen kombinieren. Zusammen mit einem zarten Top, dass eingesteckt wird und Ballerinas wirkt das Outfit sehr mädchenhaft und feminin. Dicke, blickdichte Strümpfe sind erlaubt.

Businesslady:

Ein Lederrock lässt sich auch prima im Büro tragen. Eng und unten gerade, kombiniert mit einer locker geschnittenen, weißen Seidenbluse und einem klassischen Jäckchen oder Blazer dazu, wirkt der Lederrock richtig edel. Tragen Sie eine Jacke aus Bouclé - und fertig ist das klassisch-moderne Outfit. Wer Ballerinas trägt, die mit Steinchen oder Metallplättchen verziert sind, beweist echtes Modebewusstsein.

Für jeden Tag:

Wer den Look gerne mal vorsichtig ausprobieren oder für den normalen Alltag tragen möchte, sollte ein Kleid mit Ledereinsätzen tragen. Achten Sie darauf, dass das Kleid nicht ganz und nicht durchgehend aus Leder besteht. Eine große, auffällige Kette mit Farbakzenten und hohe Schuhe dazu - und fertig ist das Outfit mit Schwung. Bitte in diesem Fall keine Ballerinas tragen, denn die sind zu massiv und stauchen die Figur zum Kleid.

Ledermode: Regeln für das perfekte Outfit

1. Achten Sie auf Ihre Figur: Wer breite Hüften hat, trägt lieber ein Lederjäckchen oder ein Kleid mit Lederanteil verzichtet auf einen Rock. Bei einem breiten Hintern tragen Sie am besten Hosen, die vorne Leder und hinten Stoff haben. Wer zierlich und schlank ist, verzichtet auf Kleidungstücke, die komplett aus Leder bestehen und wer einen vollen Busen hat, für den gilt: „Finger weg von Ledertops!“

2. Bitte nur ein Lederteil tragen, denn zwei Teile gleichzeitig kann schnell schief gehen. Wer sich trotzdem traut, kann zum Beispiel Lederkleidung in zwei verschiedenen Tönen wählen und zum Beispiel Schwarz mit Burgunderrot oder Cognacbraun kombinieren. Achten Sie darauf, die Lederkleidung nicht zu wild zu kombinieren. Bei Zweifel kombinieren Sie Leder mit Klassikern wie Jeans, Strickpullover und Pumps. Vorsicht bitte auch bei der Kombination mit Biker-Stiefeln oder Overknees, diese lassen das Outfit schnell billig wirken.

3. Schön kombiniert wirken Lederteile immer zu klassischen Materialien wie Wolle, Satin, Seide und feiner Baumwolle.

Und damit die Tiere nicht gequält und der Geldbeutel geschont wird, gibt es eine Alternative: Pleather, eine Zusammensetzung aus Plastic und Leather, (auf Deutsch auch: Kunstleder) ist die günstige und tierfreundliche Variante für Leder. Heutzutage ist Kunstleder kaum von echtem Leder zu unterscheiden und bringt viel Vorteile, denn es ist deutlich pflegeleichter, reißfester, weicher und vielmals günstiger als echtes Leder.

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