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Lebensmittelvergiftung: Das können Sie dagegen tun

Bauchschmerzen bei Lebensmittelvergiftung
Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen - all das sind Anzeichen für eine Lebensmittelvergiftung. © deutsche presse agentur

Lebensmittelvergiftung – mangelnde Hygiene und Bakterien

Sie waren mit Ihren Freundinnen Sushi essen oder hatten eine leckere Portion Tiramisu beim Italiener? Aber kurz darauf geht es los: Bauchkrämpfe, Durchfall und vielleicht sogar Erbrechen? Wenn Ihre Freundinnen dann sogar noch über die gleichen Symptome klagen, ist ziemlich sicher: Sie haben sich wohl eine Lebensmittelvergiftung eingefangen. Wie Sie richtig reagieren, lesen Sie hier.

Eine Lebensmittelvergiftung wird meist durch den Verzehr von giftigen, verunreinigten oder bakteriell verseuchten Nahrungsmitteln verursacht. Dabei gelangen Toxine über die Nahrung in den Magen-Darm-Trakt. Besonders gefährdete Lebensmittel sind Fleisch, Geflügel oder Fisch, denn sie sind am häufigsten Keimträger.

Auch Eier, egal ob sie pur oder verarbeitet (zum Beispiel in Dips, Kuchen oder in Eiscreme) genossen werden, gelten als extrem gefährdet, genauso wie Sahne. Das Problem: Das Essen kann wunderbar schmecken und leider trotzdem von Salmonellen oder Staphylokokken befallen sein. Das merkt man dann erst im Nachhinein.

Das passiert bei einer Lebensmittelvergiftung

Hat man sich eine Lebensmittelvergiftung zugezogen, so bemerkt man dies meistens bereits wenige Stunden danach. Anzeichen für eine Lebensmittelvergiftung sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und auch Bauchkrämpfe. Das Gute: So schnell wie eine Lebensmittelvergiftung entsteht, so schnell klingt sie auch wieder ab. Nach wenigen Tagen ist der Spuk meist wieder vorbei. Um jedoch schnell wieder auf die Beine zu kommen, gibt es einige Tipps, die helfen.

Lebensmittelvergiftung: So wird man sie wieder los

Als erstes raten wir Ihnen, bei Anzeichen einer Lebensmittelvergiftung einen Arzt zu besuchen. Er kann Ihnen auf jeden Fall weiterhelfen. Aber auch Sie selbst können einiges tun, um die Genesung voran zu treiben. Es gibt einige gute Hausmittel gegen Durchfall. Da Ihr Körper durch den Durchfall viel Flüssigkeit und Elektrolyte verliert, sollten Sie versuchen viel zu trinken, am besten magenschonende Tees oder Elektrolytlösungen aus der Apotheke.

Bei der Nahrung sollten Sie ebenfalls auf Schonkost setzen, also auf Weißbrot, Zwieback, Banane oder geriebenen Apfel. Problematisch kann eine Lebensmittelvergiftung bei älteren Menschen, Kindern oder Schwangeren sein. Diese sollten unbedingt von einem Arzt behandelt werden. Aber auch wenn die Krankheitssymptome nach drei Tagen nicht aufhören oder Fieber auftritt, ist ein Arztbesuch unabdingbar.

Eine Lebensmittelvergiftung vorbeugen

Wir haben hier einige Tipps, die Ihnen helfen können, erst gar keine Lebensmittelvergiftung zu bekommen:

  • Waschen Sie vor der Zubereitung des Essens immer die Hände. Fisch und Fleisch sollten Sie auch nie auf demselben Schneidebrett zubereiten wie Salat, Obst oder Gemüse. Nachdem Sie rohes Fleisch und Fisch angefasst haben, sollten Sie sich sofort gründlich die Hände waschen
  • Besonders im Sommer müssen Sie bei leicht verderblichen Lebensmitteln aufpassen, sie kühl lagern und zügig verbrauchen
  • Im Restaurant im Sommer vielleicht lieber zum trockenen Kuchen als zum Bienenstich greifen

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