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Lebendrupf bei Gänsen: So grausam werden Tiere für Daunen gequält

Lebendrupf für warme Winterjacken

Im Herbst beginnt wieder die Suche nach der richtigen Winterjacke. Schön warm sollte sie sein. Daher greifen viele Verbraucher gern zu einer Daunenjacke. Doch haben Sie sich beim Kauf einer Daunenjacke schon einmal gefragt, woher das warme Innenleben stammt? Die Tierschutzorganisation PETA zeigt ein schockierendes Video von Daunen- Produzenten.

Jedes Jahr werden tausende Tonnen Daunen und Federn aus aller Welt nach Deutschland importiert. Doch meist haben die Verbraucher keine Ahnung, woher ihr wärmendes Innenleben kommt. Denn für die Daunenindustrie werden jährlich mehrere tausend Tiere bei lebendigem Leib gerupft, um an die unterste Federschicht der Vögel zu kommen. Aus den entrupften Federn werden Decken und Kleidung hergestellt, für die Tiere ist dies eine Qual. Doch der sogenannte Lebendrupf ist für die Geflügelindustrie ein lukratives Geschäft.

Eine verdeckte Videoaufnahme von PETA zeigt, wie Mitarbeiter einer Gänsefarm lebenden Gänsen ganze Büschel von Federn entreißen, was bei den ängstlichen Tieren blutige Wunden hinterlässt. Die Wunden werden anschließend ohne Betäubung wieder zusammengenäht. Einige von ihnen sterben sogar an den Folgen des Lebendrupfs.

Doch was sollte der Verbraucher beim Kauf einer neuen Winterjacke und Bettzeug beachten, damit weniger Tiere gequält werden? Unser Tipp: auf tierfreundliche Materialien zurückgreifen. Synthetische Stoffe wie PriamLoft, Thinsulate oder Thermolite sind nicht nur günstiger als Daunen, sie wärmen auch bei allen Wetterlagen und hemmen durch ihren antibakteriellen Schutz auch Schimmel, Moder und Allergie-auslösenden Bakterien.

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