Lebendig im Sarg: Kind erwacht auf eigener Trauerfeier

Schock für die Eltern und Anwesende

Unfassbar: Ein dreijähriges Mädchen wird in einem Krankenhaus für tot erklärt. Auf ihrer eigenen Trauerfeier wacht sie dann für kurze Zeit auf und wird wieder ins Krankenhaus gebracht. Dort fällt sie ins Koma, aus dem sie nicht mehr aufwacht.

Das kleine Mädchen aus Zamboanga, Philippinen, hatte mehrere Tage lang schwere Fieberschübe. Die Eltern brachten ihre Tochter in ein Krankenhaus auf der philippinischen Insel Mindanao. Am darauffolgenden Morgen setzt der Puls der Kleinen aus, die Ärzte erklären das Mädchen für tot.

Bei der Trauerfeier folgt der Schock: Einer der Anwesenden beobachtet, wie sich die 3-Jährige im Sarg bewegt. Sofort nimmt der Vater das kleine Mädchen dem Sarg heraus - das Kind scheint tatsächlich zu leben. Die Familie des Mädchens bringt es wieder in ein Krankenhaus, um es untersuchen zu lassen.

Doch das Wunder auf den Philippinen hat kein Happy End: In der Klinik fällt die Kleine ins Koma und wacht nicht mehr auf. Ihre Eltern müssen nun die Trauerfeier ein zweites Mal durchstehen.

In Deutschland, so erklären uns Fachleute übereinstimmend, wäre so ein Fall nicht möglich. Hierzulande wird der Tod anhand verschiedener Kriterien wie zum Beispiel Leichenstarre und Leichenflecken festgestellt. „Ich denke, der Arzt ist nachlässig vorgegangen“, erklärt der Allgemeinmediziner Dr. Suso Lederle. „Er hat an der üblichen Stelle keinen Puls getastet. Hätte er sich die Mühe gemacht, das Herz abzuhören, dann hätte er nicht übersehen können, dass das Kind weiterlebt“, erklärt er. Ob im Falle der kleinen Philippinerin die richtige, frühzeitige Untersuchung ihr Leben hätte retten können, bleibt ungewiss.

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