Das ABC der Internet-Begriffe
Das kleine Web-Glossar
Sie wollten schon immer einmal wissen, woher das Wort "Blog" eigentlich kommt, und warum alle von Twitter reden? Dann sind Sie hier richtig! Für alle, die von dem Wust an neuen Begriffen und digitalen Neuentwicklungen etwas überfordert sind, haben wir eine kleine Hilfe zusammengestellt.
Begriffsübersicht:
- Blogging
- Community
- Copycat
- Geo-Tagging
- Mikro-Blogging
- MMORPG
- Open Source
- RSS-Feed
- Social Bookmarking
- Social Network
- Tagging
- Widget
- Wiki
Blogging
= das Führen eines Blogs oder Weblogs, entstand aus der Kombination der Worte “World Wide Web” und “Logbuch”. Wer bloggt, der führt eigentlich nichts weiter als ein Tagebuch. Einziger Unterschied zur analogen Version: Ein Blog ist online auf einer Website für alle Welt (oder eine bestimmte Personengruppe) als chronologische Liste lesbar. Dabei muss jedoch nicht unbedingt (nur) aus dem Leben des Bloggers berichtet werden. Oft gibt es Blogs zu bestimmten Themen, in denen nur Beiträge zu eben diesen veröffentlicht werden. Blogs sind meistens auch kommentierbar, weshalb sich um manche Blogs ganze >Communities bilden.
Community (siehe auch: Social Network)
= übersetzt „Gemeinde“ oder „Gemeinschaft“. Und genau dies ist eine (Online-)Community auch: Eine Gruppe von Menschen, die aufgrund von gemeinsamen Interessen in einem bestimmten Bereich digital zusammengefunden haben. Eine Community lebt davon, dass jedes Mitglied sein Wissen und Engagement in sie einbringt, zum Beispiel indem es anderen Fragen beantwortet. Die Verständigung innerhalb einer Community erfolgt meistens über so genannte Foren, in denen jedes Mitglied Beiträge schreiben („posten“) kann. Zusätzliche Verständigungsmöglichkeiten sind Chats oder >Blogs. Eine Community existiert auch im Frauenzimmer: können Sie sich über alle Frauenthemen mit anderen Userinnen austauschen!
Copycat
= Nachahmer einer Idee oder eines Internet-Geschäftsmodells. Die meisten kreativen Ideen für neue Webdienste entstehen in Amerika – und werden von dort häufig kopiert. Diese Kopien sind oftmals sehr umfassend und dreist, aber in vielen Fällen auch sehr erfolgreich. Ein deutsches Beispiel: Die Online-Community StudiVZ ist keine Innovation, sondern die Macher schauten sich das Modell beim jetzigen Konkurrenten Facebook ab. Damit ist StudiVZ ein „Copycat“ (was Katzen mit dem Kopieren von fremden Ideen zu tun haben, wissen wir allerdings auch nicht).
Geotagging
= übersetzt „Geo-Referenzierung“. Ursprünglich kommt diese Technik aus der Kartografie und bedeutet Zuweisung von geografischen Positionen (Koordinaten) zu bestimmten Daten. Im Internet gewinnt dies nun immer mehr Bedeutung durch Projekte wie Google Earth. Durch Geotagging können Informationen mit bestimmten Orten verbunden werden. So gibt es bei Google Earth die Funktion, Orte mit kleinen "Stecknadeln" auf der Karte als besonders sehenswert zu kennzeichnen und ein paar zusätzliche Informationen hinzuzufügen. Auch für Fotografie-Fans bietet das Geotagging interessante neue Funktionen: So kann man Fotos per GPS automatisch mit der genauen Position verbinden, an der sie aufgenommen wurden. Leicht entstehen auf diese Weise zum Beispiel digitale Reiseberichte mit exakten Ortsangaben. Kameras, die automatisch eine Ortsangabe einspeichern, sind leider momentan noch nicht Standard – und nur für teures Geld zu haben. Die Technik ist jedoch auf dem Vormarsch: Die Geotagging-Funktion ist in vielen neuen Handys bereits integriert.













