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Layla-Rose (6) stirbt an Meningitis – Ärzte deuteten die Symptome falsch

Layla-Rose könnte noch leben
Layla-Rose könnte noch leben Die Ärzte erkannten eine Meningitis nicht 00:01:15
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Mediziner hielten den Ausschlag für eine Prellung

Layla-Rose Ermenekli wurde mit Fieber, Kopf- und Magenschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Am nächsten Morgen war das Mädchen aus Manchester tot. Sie starb an Meningitis, die die Ärzte am Royal Oldham Hospital zu spät erkannt haben. Sie vermuteten zuerst nur Prellungen. Die ganze tragische Geschichte von Layla-Rose zeigen wir Ihnen im Video.

So gefährlich ist Meningitis bei Kindern

Eine Hirnhautentzündung (Meningitis) ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder gleichermaßen gefährlich. Das Tückische: Die Erkrankung kann innerhalb weniger Stunden ausbrechen und unbehandelt dem Patienten das Leben kosten.

Meningitis wird durch Viren, Bakterien oder Parasiten verursacht. Hat sich der Patient angesteckt, vergehen im Schnitt drei bis vier Tage, bis erste Symptome auftreten. Dazu zählen Kopfschmerzen, Fieber, Schwindel, Erbrechen, Nackensteifigkeit, Reizbarkeit und Schläfrigkeit. Bei Kindern sind die Anzeichen manchmal weniger deutlich zu erkennen. Oft sind sie nur reizbar und kränklich.

In den meisten Fällen kann die Krankheit gut mit Antibiotikum behandelt werden. Voraussetzung dafür ist, dass sie rechtzeitig entdeckt wird. Genau das war bei Layla-Rose nicht der Fall. Da sich die Untersuchung lange hingezogen hat, konnte das Mädchen nicht mehr gerettet werden. 

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