Last-Minute-Geschenkideen: Geschenke auf den letzten Drücker

Das sind die Last-Minute-Geschenkideen
Mit den Last-Minute-Geschenkideen verläuft der Geschenkekauf stressfrei. © drubig-photo - Fotolia

Die wichtigsten Grundregeln für Last-Minute-Geschenke

Es ist jedes Jahr das Gleiche. Gerade war Weihnachten noch ganz weit weg – und nun steht es schon unmittelbar vor der Tür. Wer seine Weihnachtsgeschenke noch nicht beisammen hat, muss trotzdem nicht in Panik verfallen. Noch ist nichts verloren, noch kann man entspannt schöne Dinge für seine Lieben erstehen. Man muss nur ein paar Punkte beachten.

Von Christiane Mitatselis

Grundregeln für Last-Minute-Geschenke:

1.) Ruhe bewahren! Entspannen Sie sich! In der Ruhe liegt die Kraft! Noch bleibt genügend Zeit, um die fehlenden Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Oder zu bestellen. Wer vor dem Wochenende Bestellungen bei großen Versandhändlern aufgibt, wird noch vor Weihnachten beliefert, viele Anbieter garantieren das.

2.) Online first! Der Einkauf im Netz hat nicht nur den Vorteil, dass man sich nicht in überfüllte Geschäfte begeben muss. Falls ein Geschenk nicht gefällt, ist zudem die Rückgabe unproblematisch. Der große Versandhändler, der mit „A“ beginnt, hat die Frist dafür sogar bis Ende Januar verlängert.

3.) Das Stadtzentrum unbedingt meiden! Wer das echte Einkaufen bevorzugt, der sollte sich auf gar keinen Fall am letzten langen Samstag vor Weihnachten in die Innenstadt begeben. Es sind einfach zu viele Menschen unterwegs, das bedeutet - besonders in Großstädten - mörderischen Stress. Auf der Kölner Schildergasse werden regelmäßig menschliche Staus beobachtet. Dort geht nichts mehr. Man sollte unbedingt in weniger zentral gelegenen Vierteln einkaufen. Wenn es sich einrichten lässt, am Montagvormittag. Da ist auch vor Weihnachten wenig los. Und ganz wichtig: Man braucht einen Plan, bevor man losgeht. Die Frage, was will ich für wen kaufen, muss geklärt sein.

Gedanken zum richtigen Geschenk

Es klingt banal, muss aber erwähnt werden: Geschenke sollen dem Beschenkten eine Freude machen. Sonst kann man sich die Sache auch schenken. Vor kurzem beobachtete ich eine furchtbare Szene. Im Tchibo-Geschäft griff eine Frau nach einem Schal, der von 7 auf 4 Euro reduziert war – und auch so aussah. „Das kaufe ich für den XY“, rief sie ihrem Mann zu. Der nickte und sagte: „Mehr geben wir für den nicht aus.“ So verschenkt man Dinge, die beste Chancen haben, die Berge unseres Wohlstandmülls zu vergrößern.

Tipps zum richtigen Schenken:

Um ein richtiges Geschenk zu finden, muss man sich mit der Person auseinandersetzen – auch wenn die Zeit drängt. Das erfordert Aufmerksamkeit und Konzentration. Was mag der zu Beschenkende, was tut er gern – und so weiter? Wer nicht weiterkommt, sollte Rat einholen. Will man ein Kleidungsstück verschenken, so muss man die Farben und Größen kennen, die der/die Beschenkte trägt. Mein Geheimtipp: Fast alle Frauen freuen sich über einen schönen Seidenschal, der die Garderobe farblich ergänzt. Oder einen schicken, hochwertigen Lippenstift in der Lieblingsfarbe.

Eine weitere Faustregel: Männer ergötzen sich meist eher an praktischen Dingen. Mir sind Exemplare bekannt, denen eine neue Bohrmaschine tatsächlich riesige Freude macht. Eitlere Männer sind auch mit Kleidung zu beglücken. Man sollte sie aber auf jeden Fall mit Manschettenknöpfen oder Krawatten verschonen.

Gutscheine ja oder nein?

Gutscheine gelten als unpersönlich. Sind sie aber nicht zwangsläufig. Für einige Menschen sind sie sogar das ultimative Geschenk. Eine passionierte Shopping Queen beglückt man mit einem Einkaufsgutschein eines großen Versandhandels mehr als mit einem Buch, das sie niemals liest. Vermeiden würde ich Gutscheine für Bungee-Jumping oder ähnlich halsbrecherischen Kram. Wer so etwas unbedingt tun will, der hat es in der Regel schon aus eigenem Antrieb getan.

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