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Kuscheltiere: Wie viel Spielzeug ist genug?

Spielzeug: Fünf Kuscheltiere reichen.
Mit dem Kuscheltier-Zoo ist jetzt Schluss! Zu viele Spielsachen überfordern Kinder. © picture alliance / blickwinkel/f, fotototo

Kuscheltiere helfen Kindern

Kuscheltiere sind für die meisten Kinder treue Begleiter und eine wichtige psychologische Stütze für die Kleinen. Schnell wächst im heimischen Kinderzimmer ein ganzer Zoo der süßen Kuschelkumpel an. Erziehungsexperten sind jedoch der Meinung, dass fünf oder sechs Plüschtiere völlig ausreichend sind, ansonsten verlieren Kinder den Überblick.

Bringen Großeltern und Verwandte bei jedem Besuch einen neuen Teddy oder eine neue Puppe für die lieben Kleinen mit, sollten die Eltern einschreiten. Zumindest könnten die Eltern die neuen Spielsachen erst einmal aufbewahren. Natürlich gilt diese Einschränkung nicht nur für Plüschhase und Teddybär. Allgemein gilt: Weniger Spielzeug ist oft mehr. Denn ein Überangebot überfordert Kinder. Außerdem wird die Kreativität eher gehemmt als gefördert. Daher der Expertentipp: Sechs verschiedene Spielzeuge reichen völlig aus. Eine Puppe oder Plüschtier zum Liebhaben und Malsachen und Bauklötze, um das räumliche Denken und die Kreativität zu fördern. Damit die Motorik geschult wird, ist beispielsweise ein Tretroller gut geeignet. Einfache Musikinstrumente sollten aber genauso wenig fehlen wie Gesellschaftsspiele.

Ob beim Einschlafen oder auch am ersten Tag im Kindergarten - das Lieblingskuscheltier hilft Kindern mit neuen Erfahrungen zurechtzukommen und gibt ihnen in beängstigenden Situationen Halt. Doch im Kindergartenalter sollten Kinder langsam von ihren ständigen Begleitern entwöhnt werden. Natürlich wäre es eine Qual, den geliebten Teddy einfach wegzunehmen. Die meisten Kinder lassen sich jedoch überzeugen, dass nichts dagegen spricht, wenn Teddy nach und nach immer häufiger zu Hause bleibt. Schließlich muss dort auch jemand nach dem Rechten zu sehen.

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