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Künstliche Befruchtung mit 65: Wie weit gehen Ärzte?

65-jähriger Lockvogel würde angenommen werden

Annegret Raunigk ist bereits 13-fache Mutter, mit 65 Jahren noch einmal schwanger und das mit Vierlingen. Für ihren späten Kinderwunsch ist sie in die Ukraine gereist und hat sich dort künstlich befruchten lassen. Jetzt wird sie hart kritisiert, was sie sich und den Babies im Bauch abverlangt. Doch was sind das für Kliniken, die Frauen im betagten Alter noch schwanger machen? Wo sind die Grenzen?

Lockvogel Rita in der Ukraine
Gleich die erste Klinik in Kiew würde Rita befruchten

Wir schicken unseren Lockvogel Rita in die Ukraine, dort wo auch Annegret künstlich befruchtet wurde. Alleine in Kiew gibt es drei Kliniken, die versprechen, dass niemand unbefruchtet bleiben muss. Auch nicht unsere 65-jährige Rita?

Gemeinsam mit unserem Reporter, der sich als ihr Sohn ausgibt, werden sie ausgewählte Kliniken besuchen. Mit versteckter Kamera geht es zum ersten Beratungstermin. Eine junge Dame führt uns in den Keller, auf dem Flur, kommt sie sofort zur Sache.

Gleich die erste Klinik sieht in der 65-Jährigen eine potentielle Kundin und äußert keinerlei Bedenken. Unser Lockvogel braucht nur eine Bescheinigung, dass die Organe in Ordnung sind.

Strafrechtlich können Frauen wie Annegret nicht belangt werden, wenn sie sich in der Ukraine befruchten lassen. Doch die Kliniken müssen sich schon den Vorwurf gefallen lassen, für Geld alles zu tun.

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