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Krebs vorbeugen: Acht Lebensmittel gegen Brustkrebs

8 Lebensmittel, die Brustkrebs vorbeugen
8 Lebensmittel, die Brustkrebs vorbeugen Pilze, Fisch & Co. 00:01:15
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Viele Krebsarten lassen sich verhindern

In Deutschland erkranken jährlich knapp eine halbe Millionen Menschen neu an Krebs, weltweit sind es mehr als 14 Millionen. Und in den nächsten 20 Jahren soll die Zahl der Fälle um bis zu 70 Prozent ansteigen. Diese alarmierenden Fakten hat die Weltgesundheitsorganisation WHO in ihrem Welt-Krebsbericht 2014 veröffentlicht.

Gleichzeitig appelliert die Organisation an die Menschen, mehr für die Vermeidung von Krebs zu tun. Damit sind nicht nur staatliche Programme gemeint, die gesundheitsbewusstes Verhalten fördern sollen. Sondern auch ganz einfache Maßnahmen, die jeder einzelne für sich selbst ergreifen kann. Unser Video zeigt Ihnen außerdem, welche Lebensmittel gut gegen Brustkrebs sind.

1. Früherkennung

Eine Krebserkrankung lässt sich zwar durch frühes Erkennen nicht verhindern, aber in vielen Fällen gibt es gute Chancen, die Krankheit zu überleben, wenn sie früh genug erkannt wird. Dafür gibt es spezielle Screening-Programme, die vor allem die Sterblichkeit durch Darm-, Gebärmutterhals- und Brustkrebs senken können.

2. Gewichtskontrolle

Wer sich genug bewegt und wenig Körperfett besitzt, hat ein geringeres Risiko, an diversen Krebsarten zu erkranken. Das betrifft zum Beispiel Speiseröhren-, Darm-, Nieren- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs. Bei der Ernährung sollte vor allem auf gezuckerte Getränke, rotes und verarbeitetes Fleisch verzichtet werden.

3. Impfen

Laut dem WHO-Bericht gehen etwa 16 Prozent aller Krebsfälle auf Infektionen zurück. Deshalb empfiehlt die Organisation, sich impfen zu lassen. Und zwar gegen

- das Hepatitis-B-Virus, denn es kann Leberkrebs auslösen

- Humane Papillomviren (HPV), die das Gebärmutterhalskrebs-Risiko erhöhen

- das Bakterium Heliobacter pylori, das bei langanhaltenden Infektionen Magenkrebs auslösen kann.

4. Weniger rauchen

Jedes Jahr sterben weltweit rund sechs Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens, viele von ihnen durch Krebs. Doch es lohnt sich immer, damit aufzuhören, denn der Körper erholt sich teilweise von den Schäden. Die eigentliche Gefahr geht laut WHO nicht vom Nikotin, sondern von Karzinogenen und weiteren giftigen Zusatzstoffen ab.

5. Krebserregende Substanzen meiden

Weniger Rauchen, den Alkoholkonsum einschränken, keine intensiven Sonnenbäder - meidet man krebserregende Substanzen, lässt sich das persönliche Krebsrisiko mindern. Doch die WHO ruft auch die Allgemeinheit dazu auf, den Fokus mehr auf das Thema Luftverschmutzung zu richten. Denn auch verunreinigte Atemluft erhöht das Risiko, an Krebs zu erkranken.

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