Krasse Verwandlung: So wurde Max zum Asiaten Xiahn

Der Brasilianer Max hat sich in das Land Korea verliebt. Dort zu wohnen, reicht ihm aber bei weitem nicht - er wollte auch aussehen wie ein Koreaner.
Max (25) hat sich mehrmals unters Messer gelegt, um zu sein asiatisches Aussehen zu erreichen.

Besessen vom asiatischen Look

Der Brasilianer Max hat sich während eines Studentenaustausches in das Land Südkorea verliebt. Nicht nur die Kultur des fernöstlichen Staates, auch das Aussehen der Koreaner haben Max schwer begeistert. Dort zu wohnen, reichte dem Korea-Fan aber nicht - er wollte ein echter Koreaner sein. Dafür hat er sich mehr als zehn Mal unters Messer gelegt und sich den Namen Xiahn gegeben.

Der aus Novo Hamburgo in Brasilien stammende Max war ein blonder, blauäugiger Student, als er im Rahmen eines Studentenaustausches zum ersten Mal die südkoreanische Stadt Busan besuchte. Er verliebte sich sofort in das Land - vor allem der K-Pop (koreanische Popmusik) und typisch koreanische Fernsehdramen faszinierten den Studenten.

Während in Südkorea viele Menschen versuchen, sich dem westlichen Schönheitsideal anzugleichen, machte Max genau das Gegenteil. Weil ihm der asiatische Look dermaßen zusagte, färbte der blauäugige Blonde seine Haare schwarz und legte sich dunkle Kontaktlinsen zu. Nach der Verwandlung nannte er sich nur noch Xiahn NIshi. Doch damit nicht genug: Weil er die typisch asiatische doppelte Lidfalte so sehr begehrte, legte er sich mehrmals unters Messer.

Der Preis für die Kultur-Verwandlung

Die Operationen haben ihn über 3.000 Dollar gekostet. Xiahn ist mit dem Ergebnis allerdings mehr als zufrieden. "Ich bin dort angekommen, wo ich hin wollte", sagte er der brasilianischen Zeitung 'Zero Hora'. Seine Verwandlung hat ihm viele Tausend Fans auf Facebook und einige Auftritte in brasilianischen TV-Sendungen beschert.

Xiahn muss für seine Verwandlung auch einiges an Kritik einstecken - nicht nur aus dem Internet, sondern auch von der eigenen Mutter. Auf die harschen Worte seiner Kritiker reagierte er allerdings gelassen: "Du hast nur dieses eine Leben, du solltest so sein, wie du willst", schrieb er auf Facebook.

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