Krankenschwester lässt Frühchen träumen

Krankenschwester lässt Frühchen durch Zeichnungen träumen
Krankenschwester lässt Frühchen durch Zeichnungen träumen

Mit Zeichnungen zeigt sie, was sie sich für die Kinder wünscht

Wovon träumen Frühchen, während ihr Körper kämpft und sie von piependen Maschinen umgeben sind? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Krankenschwester einer Frühgeborenen-Intensivstation im US-amerikanischen Atlanta – und zeigt mit kreativen Zeichnungen, was sie sich für die Zukunft der Kleinen wünscht.

Normalerweise ist Schlaf für Babys erholsam und entspannt. Nicht so auf der Frühgeborenen-Intensivstation eines Krankenhauses in Atlanta, auf der die Krankenschwester Jessica Wright arbeitet. Umgeben von piependen Maschinen, besorgten Angehörigen und eine Menge Pflegepersonal kämpfen die kleinen Körper um ihr Überleben. Während es so aussieht, als würden die Frühchen entspannt schlummern, müssen ihre kleinen Lungen, Herzen und Muskeln sehr harte Kämpfe ausfechten.

Für Jessica Wright ist es ein Privileg, sich um die Kleinen zu kümmern und sie hofft bei jedem einzelnen, dass sie ein langes, erfüllte Leben haben werden. Mit kreativen Zeichnungen bringt sie diese Wünsche zum Ausdruck. „Ich möchte daran glauben, dass ich mich um den nächsten US-Präsidenten, den Wissenschaftler, der helfen wird, Krebs zu heilen, einen Top-Koch, einen Astronauten und Dutzende Lehrer, Feuerwehrleute und andere Krankenschwestern gekümmert habe“, sagt Jessica Wright. Die abgebildeten Babys wurden Ende August fotografiert und wurden alle zwischen der 25. Und der 27. Schwangerschaftswoche geboren – „mit Beinen kaum dicker als ein Bleistift“ so die Krankenschwester.

Sobald die Kleinen das Krankenhaus verlassen, liegt es an den Eltern, für Schlaf zu sorgen – und dabei vor allem für Sicherheit. Wright gibt mit ihren süßen Fotos lebensrettende Tipps mit auf den Weg. Die Babys sollten allein auf einer festen, luftdurchlässigen Matratze in einem Schlafsack schlafen. Polster, Stofftiere oder sonstige mögliche Erstickungsgefahren sollten auf jeden Fall entfernt werden.

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