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Kraniosynostose: Baby muss wegen gefährlicher Schädelasymmetrie Helm tragen

Baby Matthew Boler muss mit Helm leben - kein Einzelfall!

Matthew Bolers Eltern dachten zwar schon oft, dass der Kopf ihres Säuglings etwas ungleich geformt ist, doch nie hätten sie sich deswegen ernsthafte Sorgen gemacht. Bis zu einer Routineuntersuchung, als der kleine Matthew gerade zwei Monate alt war. Zum Entsetzen der Texaner stellten die Ärzte fest: Die Kopfform ihres Babys ist weit mehr als nur ein kleines kosmetisches Problem. Die Schädelasymmetrie, ein Geburtsfehler, kann nämlich das Wachstum des Gehirns hemmen und damit lebensbedrohlich sein.

Der Schädel eines Säuglings muss an bestimmten Verbindungsstellen geöffnet sein, damit das Gehirn des Babys wachsen kann. Wenn die Knochennaht zu schnell zusammen wächst und das Gehirn mit dem Alter wächst, kann es zu einer Verformung des Schädels wie bei Matthew kommen. Und damit ist der Säugling aus Texas längst kein Einzelfall. Immer häufiger stellen Ärzte bei Kleinkindern Schädelasymmetrien fest. Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose! Denn bleibt der Zustand unbehandelt, kann das neurologische Probleme verursachen und im Extremfall zum Tod führen.

Fünf Stunden lang wurde der kleine Matthew in der endoskopischen Chirurgie operiert. – sein Schädel wurde dabei geöffnet. Glücklicherweise verlief die Operation komplikationslos. Doch damit nicht genug: Die nächsten Monate muss der Säugling mit einem stützenden Helm leben. Wie es dem kleinen Matthew jetzt geht und wie er heute aussieht, erfahren Sie im Video.

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