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Körperfettanteil berechnen: So messen Sie Ihr Körperfett

Körperfettanteil messen - so funktioniert's

Lästige Fettpolster hat bekanntlich niemand wirklich gerne – im richtigen Maß übernimmt Fett jedoch wichtige Funktionen im Körper. Dennoch ist ein zu hoher Fettanteil gefährlich und erhöht das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Aber welcher Körperfettanteil ist eigentlich normal und wie berechnet man diesen?

Ein Kilogramm Fett hat umgerechnet 9.000 kcal. Bis man diese los ist und Veränderungen wahrnimmt, das dauert! Deswegen reicht es, den Körperfettanteil zwei Mal im Jahr zu messen, dann aber richtig!

Der optimale Körperfettanteil hängt natürlich von individuellen Faktoren wie dem Alter, Geschlecht oder Körperbau ab. Grundsätzlich gilt bei Männern ein Wert von 15 bis 20 Prozent und bei Frauen von 20 bis 25 Prozent Körperfett als normal. Um den Körperfettanteil zu messen, gibt es verschiedene Methoden!

Zu Hause kann man sich zum Beispiel auf eine spezielle Körperfettwage stellen, über die ein nicht spürbarer Strom durch den Körper fließt. Effektiver und vor allem preisgünstiger ist die Methode der Körperfettzange. Mit ihr wird die Hautfaltendicke gemessen, indem die Zange an einer Hautfalte des Bauchs angesetzt wird. Genauso einfach und günstig funktioniert die Messung mit einem einfachen Maßband. Anhand des Bauchumfanges und den Angaben zu Gewicht und Geschlecht kann ein durchschnittlicher Körperfettanteil ermittelt werden.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann seinen Körperfettanteil auch professionell im Fitnessstudio oder beim Arzt über die sogenannte Impedanz-Analyse messen lassen. Bei dieser von Wissenschaftlern anerkannten Methode wird nicht spürbarer Strom durch den Körper geleitet. Dabei wird berücksichtigt, dass Strom leichter durch die Muskulatur fließt als durch Körperfett. Der gemessene Fließwiderstand gibt Auskunft über die Wassermenge im Körper, die nach einer Formel und Referenzwerten in den Körperfettanteil umgerechnet werden kann.

Doch wie genau sind all diese Methoden wirklich und wie messe ich richtig? Das erklärt Prof. Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln im Video.

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