Fast Food manipuliert das Gehirn
Bildquelle: deutsche presse agentur
Fettes Essen regt den Appetit noch mehr an
Wenn Sie am Freitag in einen Hamburger beißen, ist der für Ihren Hunger am Montag verantwortlich, das ermittelten amerikanische Wissenschaftler in einer Untersuchung.
Schuld daran haben die Fette aus Burgern, Eiscreme und Schokolade. Die können unseren Appetit nämlich über drei Tage anregen. Das heißt, dass diese Lebensmittel nicht direkt auf die Hüften schlagen, sondern unser Gehirn auf üble Weise manipulieren. Sie lassen uns nämlich glauben, obwohl wir gerade einen dicken Burger verspeist haben, ist da noch Platz für ein Stückchen Schokolade oder ein bisschen Eis. Wer also glaubt, nur ein Burger macht nicht gleich dick, sei eines Besseren belehrt.
Normalerweise teilt uns das Gehirn mit, wenn der Magen voll und der Hunger gestillt ist. Dann nämlich senden die Hormone Insulin und Leptin die Information an das Gehirn: "Ich bin satt!" Nach Aussage der Wissenschaftler aber setzen Fettsäuren, im Speziellen die Palmitinsäure (unter anderem enthalten in Butter, Milch, Käse und Fleisch), das natürliche Alarm-System außer Kraft und veranlassen stattdessen das Gehirn immer mehr zu wollen.
Das gilt aber nicht nur für den Tag der Sünde. In Experimenten an Mäusen und Ratten hielt der Effekt des ungezügelten Appetits über drei Tage an. Daraus lässt sich nun schlussfolgern: Fettiges Essen steigert unseren Appetit und unsere Gelüste nach noch mehr fettigem Essen. Es ist ein Teufelskreis!
Wissenschaftler wollen nun genauer untersuchen, wie lange die Fette tatsächlich im Stande sind, unseren Geist zu manipulieren. Bis dahin gilt: Lieber mal einen Salat essen und den fettigen, ungesunden Burger links liegen lassen.



















