Knochenmarkspenderin überrascht: Krebskranker Joshua bedankt sich persönlich

Überraschung für die Spenderin

Für Joshua ist Jutta eine echte Heldin: Ohne ihre Knochenmarkspende wäre er jetzt wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Aus diesem Grund wollte der 10-jährige Junge aus Kalifornien seine Retterin persönlich treffen und sich für die Spende bedanken. Dazu hatte der Junge nun die Möglichkeit – er ist zusammen mit seiner Mutter nach Deutschland gereist.

Jutta Lüske ist eine Heldin: Sie hat einem Jungen das Leben gerettet, indem sie Knochenmark gespendet hat. Der 10-jährige hat die Retterin getroffen.
Joshua wäre ohne Juttas Knochenmarkspende höchstwahrscheinlich jetzt nicht mehr am Leben

Erst bei dem Zusammentreffen wird Jutta Lüske bewusst, dass ihre Spende tatsächlich ein Leben gerettet hat. "Es ist einfach eine Freude, ihn so zu sehen. Zu sehen, dass er gesund, die Eltern glücklich sind: Das ist einfach schön", fasst Jutta ihre Gefühle zusammen.

Sein Überleben stand noch vor einiger Zeit auf der Kippe. „Ich weiß noch, wie ich ihn auf dem Arm hielt, dem Arzt in die Augen geschaut habe und ihn gefragt habe: Wird mein Sohn jetzt sterben?“, erzählt Joshuas Mutter. Joshua kam mit Blutkrebs zur Welt. Ohne eine Knochenmarkspende hätte er eine sehr niedrige Lebenserwartung.

Knochenmarkspende: Rettung aus Deutschland

Über zwei Jahre Chemotherapie muss Joshua über sich ergehen lassen, der Junge wächst im Krankenhaus auf. Dann folgt der rettende Anruf: Es gibt eine Spenderin aus Deutschland. Für den kleinen Joshua ist sie eine Superheldin - und es gibt für ihn nichts Wichtigeres, als ihr endlich „Danke“ zu sagen.

Joshua will sich persönlich bedanken, macht sich mit seiner Mutter auf den Weg nach Deutschland. Die Familie von Jutta Lüske ist in seinen Plan eingeweiht und freut sich für die Spenderin. Als Joshua und seine Mutter auf Jutta treffen, wird es emotional. Kein Wunder: “Wenn sie nicht geholfen hätte, säßen wir jetzt nicht hier. Jutta ist ein großer Teil von uns. Ich weiß nicht, wie wir ihr das je zurückgeben können“, so Joshuas Mutter.

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