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Kleidung aufpeppen und pflegen: Alte Mode mit Strass und Co. aufwerten

Die Kleidung ‚zu Eigen’ machen
Kleidung aufwerten

Kleidung aufwerten: Die richtige Pflege ist entscheidend!

Nun, wir wissen ja jetzt einiges über die Farben, Muster und Modelle für den kommenden Frühling, über Jacken und Mäntel werde ich später noch berichten. Ich wollte euch vorher aber mal ein paar Ideen mitgeben, wie ihr eure Frühlingsgarderobe richtig in Ordnung bringt. Wie sorgt man dafür, dass man stets gut in seiner Kleidung aussieht?

Abgesehen davon, dass man Kleidung heutzutage am besten bei niedrigen Temperaturen und auf Links wäscht, kann man getrost auch weniger Waschpulver hinzugeben. Früher waren Waschmittel noch relativ aggressiv, heutzutage sind sie vor allem effektiv. Der Trockner ist allerdings nach wie vor nicht zu empfehlen, denn er verformt unsere Kleidung und lässt sie schnell altern. Schaut mal im Filter nach: Seht ihr die dicke Stoffschicht, die sich bei einer Runde trocknen ansammelt? Dieser Stoff fehlt jetzt in eurer Kleidung!

Ich hänge schöne Stücke lieber auf einen Bügel: Sie ziehen sich so selber in Form. Ebenso beim Bügeln: Knallhartes Pressen auf Höchststufe ist nicht mehr die beste Art ein Kleidungsstück attraktiver zu machen. Dampfen ist das Zauberwort! Dampf ist schonender, effektiv und gibt der Kleidung eine hochwertigere Optik als Bügeln. Wer kennt nicht die hässlichen, leicht glänzenden Stellen in der Kleidung nach dem Bügeln?

Um ihrer Kleidung den letzten Schliff zu geben, helfen eine feste Bürste, ein Kleberoller sowie eine Samtbürste. Mit diesen drei Utensilien kann man fast alles Haar- und Fusselfrei machen. Mit der Haarbürste kann man dem Stoff eine edle Optik geben (Bügelglanz adé...). Übrigens verstaue ich die Kleidungsstücke, die je nach Saison hinten im Schrank verschwinden, immer in einer Vakuumtüte, die sich mit Hilfe eines Staubsaugers schön kompakt und platzsparend zusammenzieht. Dies gibt Motten keinerlei Chance und auch Staub oder Gerüche setzen sich nicht ab. Interessanterweise knittert die Kleidung in der Tüte kaum, obwohl sie wirklich sehr stark zerdrückt darin liegt.

Kleidung aufpeppen: So geht's!

Nun, jetzt fehlen hier oder da vielleicht noch ein paar schöne neue Stücke im Schrank, was aber nicht heißt, dass Sie die älteren Sachen gar nicht mehr tragen können. Sollten sie Ihnen nicht mehr gefallen, müssen Sie sich überlegen, ob Sie sie vielleicht aufpeppen können. So werden meine alten ¾-Sommerhosen (wie konnte ich jemals so was kaufen!?) bald zu schönen Kurzhosen. Eine Sommerjacke, die am Rücken aufgenähte Perlen hatte, werde ich anstatt neuer Perlen nun mit Hot Fix Bügelstrasssteinen verfeinern, gleichzeitig werde ich auf der Brusttaschenklappe vorne meine Initialen in Strasssteinen aufbügeln.

Ein schönes Seidentop, dass mir mal gut gefiel, mir jetzt aber zu weit ist, werde ich um 6 Zentimeter schmälern, und so weiter... Die Bügelsteine geben jedem noch so einfachen Kleidungsstück ein persönliches Aussehen. Man sollte nur darauf achten, dass es nicht zu viel und zu kitschig wird. Meine Longbluse (die Zeit ist vorbei!) wird gekürzt und nun suche ich in meinem Schrank noch eine alte Jeans. Diese bearbeite ich zuerst mit Schmirgelpapier und bügel dann ein Reparaturtuch hinter die weißen und fransigen Löcher. Glitzersteine, die zwischen den weißen Jeansfäden hindurch blitzen, geben der Hose den letzten Schliff.

Jetzt muss nur noch der Frühling kommen: Ich bin dann bald bereit! Übrigens lassen sich viele alte, schöne Stück beim Schneider schnell und preiswert in einen moderneren Schnitt umwandeln. So ein neuer, angepasster Schnitt lässt die Kleidung –und Sie!- auch wertvoller aussehen und individuelle Problemzonen werden besser kaschiert.

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