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Kita droht Hundeverbot: Kinderkrippe Lila Lupi kämpft um ihre Hunde

Stadt will Hunde in der Kita verbieten

Kinder, die mit Hunden spielen - eigentlich eine ziemlich süße Idee, die die Kindergrippe 'Lila Lupi' hat. Zumal der Umgang mit den süßen Vierbeinern die Entwicklung der Kinder positiv beeinflussen soll. Doch die Stadt München sieht das ganz anders und will die Haltung der Hunde in der Kinderkrippe jetzt verbieten.

Kita droht Hundeverbot: Kinderkrippe Lila Lupi kämpft um ihre Hunde

Es ist jeden Morgen das gleiche Ritual: Wenn die Kinder in die Kita 'Lila Lupi' ankommen, werden sie zuerst von den Mischlingen Bonnie und Nela begrüßt. "Ich finde, die Kinder sind ausgeglichener und offener und die Atmosphäre im Raum ist ganz anders, wenn die Hunde da sind“, erzählt Erzieherin Tina Wirtz. Doch eigentlich dürften die Hunde gar nicht in der Kinderkrippe sein, denn die Stadt will sie verbieten. Dabei belegen laut Kinderärztin Dr. med. Birgit Goldschmitt-Wottge Studien, dass der frühe Kontakt zu Tieren sogar Allergien vorbeugen kann.

Die Stadt München kritisiert unter anderem, dass die Hunde nicht für die Zusammenarbeit mit Kindern ausgebildeten sind, deswegen hat sie der Kita nun folgende Auflagen gestellt, die sie erfüllen muss:

- Die Hunde müssen zum Assistenzhund ausgebildet werden

- Die Betreuerinnen müssen einen Hundeführerschein machen

- Die Betreuerinnen müssen bei der Stadt eine offizielle Genehmigung für die Hunde in der Kita einholen

Das wollen die Betreuerinnen der Kindergrippe nun nachholen, damit Bonnie und Nela auch weiterhin bei den Kindern bleiben dürfen.

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