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Kindheit in Armut: Das trostlose Leben der Kinder von Hartz-IV-Eltern

Kinderleben mit Hartz IV: Kein Geld für Urlaub, Geschenke und Co.

Eine Erschreckende Statistik: Fast jedes fünfte Kind in Deutschland lebt mittlerweile von Hartz IV. Das belegen die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Oft wird darüber diskutiert, wie schwer es für Eltern ist, von Harzt IV zu leben. Aber wie fühlt sich das eigentlich für die Kinder selbst an? Vermissen sie etwas, leiden sie darunter?

Samantha ist 18 Jahre alt. Ihre Familie bekommt Hartz IV. Zweimal pro Woche isst die Schülerin aus Geldmangel in einer der rund 900 Tafeln in Deutschland. Dort gibt es Lebensmittel bereits für zwei Euro. Ihre Schule liegt gleich um die Ecke – früher war Samantha das peinlich. Mittlerweile ist der Gang zur Armenhilfe schon Routine für die Bottroperin.

Bringt weniger Geld mehr Familien-Zusammenhalt?

Auch Samanthas Cousin, der 11-jährige Mike, lebt mit seinen vier Geschwistern und seiner alleinerziehenden Mutter von Hart IV. Die ganze Familie muss mit monatlich 900 Euro auskommen. Da bleiben Sommerurlaub, Winterkleidung und Geschenke schon mal auf der Strecke.

Und als wenn die finanzielle Einschränkung nicht schon hart genug für die Kinder wäre, müssen sich die Teenager oft dumme Sprüche anhören, weil die Mutter arbeitslos ist. Immerhin, wenig Geld heißt zumindest in dieser Familie auch noch mehr Zusammenhalt. Und der ist mit Geld schließlich nicht zu bezahlen.

Wie beeindruckend die Hartz-IV-Kinder mit der Armut umgehen, sehen Sie im Video.

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