Dammmassage: Anleitung zur intimen Geburtsvorbereitung
Die Dammmassage hilft, einen Dammriss zu vermeiden
Der Damm wird während der Geburt stark strapaziert und kann eine gute Pflege und Gewöhnung gut gebrauchen. Hebammen empfehlen Schwangeren zur Vorbereitung auf die Geburt häufig die Dammmassage. Sie soll einen möglichen Dammschnitt oder Dammriss verhindern. Die Massage regt die Durchblutung an und erhöht die Elastizität dieses sensiblen Bereichs.
Ab der 34. Schwangerschaftswoche ist diese Art der Geburtsvorbereitung sinnvoll. Wichtig ist es, regelmäßig zu massieren. Fünf bis zehn Minuten reichen aus. Am unkompliziertesten ist es, wenn man die Zeit vor dem Schlafen nutzt. Dann ist man entspannt, keine Termine drücken und im Bett ist man auch schon. Doch auch jede andere Zeit ist möglich, einzige Voraussetzung ist eine entspannte Atmosphäre. Drei bis vier Mal in der Woche ist ideal. Zum Massieren können Sie jedes naturbelassene Öl verwenden, zum Beispiel Mandel-, Weizenkeim- oder Olivenöl.
Es empfiehlt sich, das Gewebe mit einem warmen Waschlappen weichzumachen. Anschließend suchen Sie sich eine entspannte Haltung aus. Das kann halb sitzende mit einer Stütze im Rücken sein, oder, wenn Ihnen das angenehmer ist, auch im Hocken. Nicht jeder kennt den Bereich seiner Vagina. Daher nehmen Sie ruhig einen Spiegel zur Hand und machen Sie sich mit Ihrer Scheide, dem Damm und dem After vertraut.











