ADHS bei Erwachsenen: Ursache für Liebes-Aus?
Beziehungsprobleme bei ADHS- Erkrankung
Sie springen von einer Beziehung in die nächste und können einfach nicht lange mit demselben Partner zusammen sein? Dann leiden Sie vermutlich unter ADHS! Zumindest wollen das US- Forscher als Ursache für dieses Liebeschaos entdeckt haben.
Bei vielen bleibt die Aufmerksamkeitsdefizitstörung unentdeckt: Nervosität, Konzentrationsstörungen, Rastlosigkeit: Kommt Ihnen das bekannt vor?
Die innere Rastlosigkeit ist ein markantes Symptom und wirkt sich besonders auf Beziehungen aus. Den Patienten fällt es sehr schwer, eine intakte und stabile Beziehung zu führen. Sie wollen ständig ausbrechen, sich bewegen und neues Erleben. Ein Moment der Ruhe kommt für ADHS- Betroffene so gut wie nie vor und wenn doch, dann bewegen sie meistens Hände oder Füße.
ADHS: Medikamente und eine gezielte Ernährung
In jedem zweiten Fall wird ein hyperaktives Kind auch zu einem hyperaktiven Erwachsenen. Allerdings verhalten sich Erwachsene, die an ADHS leiden anders, als junge Patienten.
Erwachsene können sich besser kontrollieren und der unbändige Bewegungsdrang wird zu intensiver sportlichen Betätigung. Das Aufmerksamkeitsdefizit wie es bei Kindern auftritt, verlagert sich später in die Form von allgemeiner Leistungsschwäche und mangelnder Konzentrationsfähigkeit.
Seit 2011 gibt es allerdings Medikamente, die den Wirkstoff Methylphenidat (MPH) enthalten und die eine Reihe von ADHS-Symptomen lindern oder sogar ganz beseitigen können.
Bei Kindern, die unter einem Mangel von Omega-3-Fettsäuren (Gehirnfettsäure DHA) leiden, tritt das sogenannte Zappelphilipp- Syndrom besoners häufig auf. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung, die dem Körper wichtige Fettsäuren liefert, für Kinder mit einer ADHS- Erkrankung besonders sinnvoll.
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, denen hohe Dosen Omega-3-Fettsäuren verabreicht wurden, zurückgingen. Ihr Lese- und Schreibtempo passte sich dem der anderen Schulkinder an und nach einer längeren Behandlung konnte man von einem einheitlichen Lern-Niveau sprechen.










