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Wie kann ich mein Kind vor Missbrauch schützen?

05.11.12 14:43
Wie kann ich mein Kind vor Missbrauch schützen?
 

Wo fängt sexueller Missbrauch an?

Die meisten von uns kennen diese Sätze von ihren Eltern: "Sei nicht so ungezogen", "Jetzt gib Tante Helga schon ein Küsschen" oder "Ist doch nichts dabei, wenn du bei Onkel Horst auf dem Schoß sitzt, der hat dich doch lieb." - Kinder, denen solche Worte regelmäßig vorgebetet wurden, werden sehr leicht Opfer von sexueller Gewalt und Missbrauch. Obwohl sich die Erziehungsmethoden langsam wandeln, gibt es immer noch viele Eltern, die unsicher sind, wenn sich ihr Kind den eigenen Freunden und Verwandten gegenüber "bockig" verhält.

Doch wo fängt sexueller Missbrauch an? Denn gemeinsames Baden, knuddeln, kuscheln und küssen gehören zu einer liebevollen Erziehung dazu. Aber ab wann spricht man von sexueller Gewalt gegen Kinder? Das "Bündnis für Kinder" liefert hierzu eine treffende Definition: "Sexueller Missbrauch ist Gewalt gegen Kinder. Es handelt sich um eine bewusst geplante, oft sorgfältig vorbereitete Tat." Weiter heißt es "Die Anwendung von körperlicher Gewalt oder Zwang ist nicht notwendige Vorraussetung, um von sexueller Gewalt zu sprechen. Ein Kind gibt zu sexuellen Handlungen nie sein Einverständnis."

Jedes Jahr werden rund 20.000 Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern zur Anzeige gebracht. Die Dunkelziffer liegt wesentlich höher. Schätzungsweise ist in Deutschland jedes 4. bis 5. Mädchen und jeder 9. bis 10. Junge bereits Opfer sexueller Übergriffe geworden. Angezeigt werden vor allem Fälle, in denen der Täter ein Unbekannter ist. Missbrauchsfälle innerhalb der eigenen Familie oder im nahen sozialen Umfeld des Kindes bleiben meist im Verborgenen. Besonders erschreckend: Missbrauch von Kleinkindern und Säuglingen bleibt fast immer unentdeckt.

Das liegt nicht etwa daran, dass niemand davon Notiz nimmt. Doch meist ist die Scham über die eigene Verwandtschaft so groß, dass die Taten lieber verdrängt und totgeschwiegen als angezeigt werden. Aber es gibt Möglichkeiten, die eigenen Kinder vor solchen Übergriffen zu schützen. Der Schlüssel dazu heißt: Selbstbewusstsein. Denn nur Kinder, denen es zu Hause erlaubt ist, eigene Grenzen zu setzen, sind auch vor Fremden in der Lage, diese klar abzustecken und zu verteidigen.

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