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Lerntipps: So können Kinder das Lernen lernen

Lerntipps: So können Kinder das Lernen lernen
Bildquelle: deutsche presse agentur
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Welche Lernstrategien Nachhilfelehrer empfehlen

Wie lerne ich besonders effektiv? Diese Frage gewinnt seit der Einführung des achtjährigen Gymnasiums für Schüler zunehmend an Bedeutung. Kinder und Jugendliche müssen Lerninhalte nun in wesentlich kürzerer Zeit beherrschen, was die meisten oft vollkommen überfordert. Der Online-Nachhilfeservice tutoria wollte daher in einer Umfrage von seinen Nachhilfelehrern wissen, wie sich Schüler das Lernen erleichtern können. Denn der Startschuss für das neue Schuljahr ist noch nicht lange gefallen, so dass Schüler mit Hilfe der richtigen Strategien frühzeitig etwas gegen schlechte Noten unternehmen können. Hinsichtlich der zeitlichen Lernplanung halten es laut der Umfrage beispielsweise 47% der Befragten für besonders wichtig, dass Schüler stets rechtzeitig das Lernen anfangen.

Mit dem Thema Lernen kennen sich Nachhilfelehrer doppelt gut aus: Zum einen verfügen sie über eigene Lernerfahrungen. Zum anderen erfahren sie als Nachhilfelehrer, welche Lernstrategien ihren Schülern am besten zum Lernerfolg verhelfen. Doch welche Strategien sind es nun, die den größten Effekt versprechen? Der Online-Nachhilfeservice tutoria.de wollte es herausfinden. „Wir haben daher unsere Tutoren in einer Umfrage zum Thema Lernstrategien befragt“, sagt Matthias Ick, Geschäftsführer von tutoria.

So sollten die Tutoren zunächst angeben, was es bei der zeitlichen Lernplanung am meisten zu beachten gilt. Hier liegt ein altbewährter Tipp ganz vorne: 47% der Befragten raten, stets frühzeitig mit dem Lernen anzufangen. „Wer rechtzeitig mit dem Lernen beginnt, beugt Angst und Stress vor“ schreibt hierzu ein Umfrageteilnehmer.

Für eine gute Lernsituation und -stimmung sorgen Schüler laut 42% der Befragten am besten, indem sie ihre Lernumgebung optimal gestalten. So sollten Kinder und Jugendliche „(...) einen Lernort wählen, an dem sie von jeglichen Reizen wie Musik, Telefonanrufen, Personen und zu hohen oder niedrigen Raumtemperaturen nicht gestört werden.“

Bei der Frage nach der besten Aufbereitung des Lernstoffs liegen drei Antwortmöglichkeiten fast gleich auf: 30% der Befragten raten zur Erstellung von textlichen Zusammenfassungen des Lernstoffs. Jeweils 28% stimmen für die Zusammenstellung wichtiger Definitionen und Fachbegriffe sowie die Visualisierung des Lernstoffs durch Skizzen, Diagramme und Tabellen. Bezüglich textlicher Zusammenfassungen schreibt ein Tutor: „Sie sind sehr nützlich, da man dadurch den Stoff beim Niederschreiben schon rekapituliert und filtert.“

Lernstoff effektiv im Gedächtnis speichern können Schüler laut dem Großteil der Befragten (42%) am besten durch sogenannte “Mnemotechniken“ - das sind Merkhilfen, die anhand von Assoziationen das Speichern und Abrufen von Lernstoff erleichtern. Dies erfolgt zum Beispiel durch Merksätze, Reime und Bilder. Eine Tutorin erklärt hierzu: „Eselsbrücken sind immer gut, weil man sich dann Dinge auch in Stresssituationen - also in der Prüfung - wieder herleiten kann.“

Letztlich sollten die Tutoren noch darüber abstimmen, was das Verstehen des Lernstoffs am besten fördert: Die meisten Befragten halten es für am sinnvollsten (40%), den Stoff jemand anderem zu erklären. „Hierbei sollte sich der Schüler vor allem den Fragen des Dritten stellen. Wenn er alle beantworten kann, hat er das Thema erst wirklich verstanden“, erläutert ein Tutor.

Die Top-Lerntipps im Überblick

Zeitliche Lernplanung: Rechtzeitig mit dem Lernen beginnen

Lernsituation und –stimmung: Lernumgebung optimal gestalten (Ruhe, angenehme Raumtemperatur, etc.)

Aufbereitung des Lernstoffs:

textliche Zusammenfassungen erstellen
wichtige Definitionen und Fachbegriffe zusammenstellen
Lernstoff durch Skizzen, Diagramme & Tabellen visualisieren

Speicherung des Lernstoffs: Mnemotechniken wie zum Beispiel Eselsbrücken anwenden

Verstehen des Lernstoffs: Stoff jemand anderem erklären

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