Kindermodels: Wenn Kinder für ihre Eltern arbeiten müssen

Der Druck auf die Kinder ist groß

Es gibt Kinder, die sich fragen, ob sie gut genug sind und unter großem Druck stehen. Manche Eltern nehmen das in Kauf und schicken ihren Nachwuchs zu Modelcastings. Ob die Kleinen das wollen oder nicht, ist Nebensache – schließlich glauben die Eltern besser zu wissen, was gut für ihre Kinder ist. Außerdem muss eben Geld verdient werden, wenn die Eltern selbst arbeitslos sind.

Bis 1.500 Euro am Tag verdient ein Kindermodel. Das passiert allerdings nur, wenn es sich zuvor beim Modelcasting beworben und die Ausschreibung gewonnen hat. Nicht alle Kinder haben Lust dazu und werden regelrecht von den Eltern zu den Castings geschleppt. Die meisten Kinder geben nach, schließlich wollen sie die Eltern nicht enttäuschen.

Schwangere beim Casting

Manche Eltern nutzen ihre Kinder dazu, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das geht so weit, dass sogar schon Schwangere bei Modelagenten vorsprechen. Die Neugeborenen, teilweise erst eine Woche alten Kinder sollen dann schon vor die Kamera, wenn es nach den Eltern geht.

Die Grenze für Kindermodels ist das Alter von 12 Jahren – ab dann gelten sie als Teenager und werden nicht mehr so oft von den Agenturen gebucht. Dann können die Kinder selbst entscheiden, ob sie später weiter modeln möchten oder nicht.

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