Kindergeburtstag geschwänzt: Mutter schickt Fünfjährigem saftige Rechnung

Kindergeburtstag geschwänzt: Fünfjähriger soll Rechnung tragen
Alex (5) fand die Rechnung in seinem Schulranzen © Bulls | South West News Service, Lucy Blake / SWNS.com

Nichterscheinen auf dem Kindergeburtstag kostet umgerechnet 21 Euro

Ein fünfjähriger Junge erhält die erste und sicher auch verrückteste Rechnung seines Lebens - weil er nicht zum Kindergeburtstag erschienen ist. Was eigentlich zu skurril klingt, um wahr zu sein, hat sich so kürzlich in Cornwall (England) tatsächlich ereignet. Der kleine Alex wollte lieber seine Großeltern besuchen und ließ deshalb die Feier seines Klassenkameraden sausen. Am nächsten Tag landete deshalb eine Rechnung von über 15 Pfund in seinem Schulranzen.

Umgerechnet 21 Euro sollen die Eltern von Alex Nash zahlen, wie 'The Guardian' berichtet. Julie Lawrence, die Mutter von Alex‘ Klassenkameraden, behauptet, durch das fehlende Erscheinen wäre ihr ein finanzieller Schaden entstanden. Deshalb habe sie eine Rechnung ausgestellt. Derek Nash, der Vater von Alex, fand die Rechnung in einem braunen Umschlag im Schulranzen seines Sohnes - und war sehr erstaunt über den Vorfall.

Tatsächlich hatte Alex erst zugesagt, als er zum Kindergeburtstag eingeladen wurde. Erst später bemerkten seine Eltern, dass er an diesem Datum bereits mit seinen Großeltern verabredet war. "Ich konnte Julie Lawrence nicht kontaktieren, aber ich fühlte mich schlecht, dass Alex nicht kommen konnte", sagt die Mutter von Alex im Gespräch mit 'Apex News'. "Ich habe nach einer schriftlichen Einladung gesucht, konnte aber keine finden."

"Wir haben ihr dann mitgeteilt, dass wir die Summe nicht bezahlen", erklärt Derek Nash. Die Mutter des Geburtstagskindes drohte dann, mit der Sache vor Gericht zu gehen. "Ich kann verstehen, dass sie wütend darüber ist, Geld verloren zu haben. Aber die Art, wie sie versucht hat, das Geld von mir zu bekommen, hat mir nicht gefallen. Sie hat mich nicht wie einen erwachsenen Menschen behandelt", sagt der Vater des fünfjährigen Alex.

Bleibt zu hoffen, dass Alex und sein Klassenkamerad den Vorfall schnell vergessen und wieder miteinander spielen.

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