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Keuchhusten-Impfung: Mutter von totem Säugling ruft zur Pertussis-Impfung auf

Totes Baby als Mahnmal

Der kleine Riley Hughes aus Australien ist im März 2015 im Alter von vier Wochen gestorben, weil ihm eine Impfung zum Schutz vor Keuchhusten gefehlt hat. Ein Jahr später hat seine Mutter Catherine nun dieses bewegende Video auf Facebook geteilt. Mit der Warnung an alle werdenden Mütter, nicht erst bis zur Geburt zu warten, sondern die so genannte Pertussis-Impfung bereits zwischen dem sechsten bis neunten Schwangerschaftsmonat zu verabreichen. Das Neugeborene kann erst ab dem zweiten Lebensmonat selbst geimpft werden. Durch die Impfung während der Schwangerschaft erhält es praktisch einen Übergangschutz.

Keuchhusten-Impfung: Mutter von totem Säugling ruft zur Impfung auf
Totes Baby als Mahnmal

Catherine Hughes schreibt auf ihrer Facebook-Seite, dass das Herz ihres Sohnes versagte und seine Lunge mit dickem Schleim bedeckt gewesen ist. Gestorben sei er letztlich durch die Gifte des Keuchhustens und die daraus folgende Lungenentzündung. In den STIKO-Impfempfehlungen für Frauen mit Kinderwunsch listet das Robert-Koch-Institut die Pertussis-Impfung für vier Wochen vor der Geburt oder früher.

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