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Katzenhalter sind intelligenter als Hundebesitzer

Warum wir Katzen so sehr  lieben
Warum wir Katzen so sehr lieben Ein Gedicht an unsere Samtpfoten 00:01:15
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Sind Katzenfans intelligente Einzelgänger?

Hund oder Katze? Kaum eine andere Frage spaltet Tierfreunde dermaßen, wie die, welches Haustier nun wirklich der beste Freund des Menschen ist. Einen neuen Aspekt zur Debatte über das beste Haustier liefert eine Studie der Carroll-Universität aus dem US-Bundesstaat Wisconsin: Demnach sind Katzenhalter im Schnitt intelligenter als Hundebesitzer.

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Eine neue US-Studie zeigt: Katzenhalter sind intelligenter als Hundebesitzer. Außerdem sind sie introvertierter und sensibler als Hundefreunde.
Hund oder Katze? Eine Studie zeigt, dass Katzenmenschen schlauer sind als Hundefans © picture alliance / Mary Evans Pi, John Daniels / ardea.com

Hunde sind die beliebtesten Haustiere, das steht fest. In der Studie gaben dementsprechend 60 Prozent der befragten Studenten an, Hundefans zu sein. Zu ihrer Katzenliebe bekannten sich nur 11 Prozent der Befragten, der Rest mochte beide Tierarten gleichermaßen oder überhaupt keine Tiere. Außerdem mussten die Studenten Angaben zur eigenen Persönlichkeit machen.

Das Ergebnis: Hundemenschen sind lebendiger und aktiv, kontaktfreudig und halten sich gerne an Regeln. Katzenfans dagegen sind eher in sich gekehrt, sensibel, sind eher Einzelgänger - und sie sind intelligenter.

Die Forscher hinter der Studie gehen davon aus, dass die Menschen Ihre Haustiere passend zur eigenen Persönlichkeit wählen. „Wenn man selber so ist, schätzt man diese Qualitäten an einem Tier. Man passt besser zusammen“, so Denise Guastello, Psychologin an der Carroll-Universität. Katzen sind schließlich unabhängiger und bleiben eher für sich, Hunde hingegen sind grundsätzlich offener und lebendiger.

Hund oder Katze: Das Haustier und der Lebensstil

Das Haustier muss sich dazu noch dem Lebensstil des Halters anpassen: "Es leuchtet ein, dass ein Hundehalter lebhafter ist – er will draußen sein, mit Leuten sprechen und seinen Hund dabeihaben. Wer dagegen introvertierter und sensibler ist, bleibt vielleicht eher zu Hause und liest ein Buch – eine Katze muss man nicht Gassi führen", so Guastello.

Die Studie ist übrigens nicht die erste ihrer Art: Bereits im Jahr 2010 belegte eine britische Studie, dass unter Katzenfans mehr Akademiker zu finden sind als unter Hundebesitzern. Der Unterschied betrug allerdings nur 10 Prozent – der Anteil an Akademikern mit einer Katze als Haustier lag bei 42 Prozent, der Anteil von Hundemenschen an der Uni war 32 Prozent.