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Katzenfutter im Öko-Test: 21 Sorten Nassfutter unter der Lupe

Katzenfutter im Öko-Test: 21 Sorten Nassfutter unter der Lupe
© Photolyric Stock Productions (Kl

Diese Sorten Katzenfutter überzeugen im Öko-Test

Starke Knochen, glänzendes Fell, schuppenfreie Haut und Energie zum Jagen: Dafür brauchen Katzen das richtige Futter! Und dafür geben die Deutschen auch einiges aus. 2012 zahlten Frauchen und Herrchen 1,5 Milliarden Euro für die Ernährung ihrer Stubentiger - das meiste für Nassfutter. Doch welche Konserve ist wirklich die beste für Ihr Haustier? Dieser Frage ist Öko-Test nachgegangen und hat 21 verschiedene Sorten Katzenfutter getestet. Das Ergebnis: Vier günstige Produkte schneiden mit „gut“ ab, zwei von drei Bio-Produkten fallen mit „mangelhaft“ durch.

Öko-Test hat bei dem Test besonders viel Wert auf die Zusammensetzung – also die enthaltenen Vitamine, Eiweiße, Mineralstoffe und den Zuckergehalt –, die Belastung durch Schwermetalle und andere Schadstoffbelastungen gelegt. Nicht in die Bewertung eingeflossen ist die Geschmacksrichtung. Eingekauft haben die Tester in Supermärkten, bei Discountern, in Drogerien und im Heimtierfachhandel – zu total unterschiedlichen Preisen: Von 24 Cent an Futterkosten pro Tag bis hin zu stolzen 4,13 Euro. Auffällig: Auf den ersten Plätzen liegen ausschließend günstigere Produkte!

Rundum perfekt ist keines der 21 Nassfutter im Test. Aber immerhin schneiden vier Produkte mit "gut" ab. Gesamttestsieger wurde das 'Gut&Günstig Schlemmerhappen mit Wild‘, das im Discounter Edeka erhältlich ist. Obwohl bei dem Futter der Gehalt an Selen erhöht ist, überzeugt das Produkt in den Kategorien „Schadstoffe“ und „Zusammensetzung“. Zudem deckt das Nassfutter, das den Tierhalter 0,64 Euro pro Tag kostet, die benötigten Aminosäuren der Katze ab.

Auf dem zweiten Platz im Test liegt das etwas teurere 'Kitekat mit Lachs in Sauce‘ von Mars. Pro Tag kostet es das Herrchen 0,94 Euro – ansonsten schneidet es aber genau wie der Testsieger ab. Das dritt günstigste unter den 21 Produkten belegt den dritten Platz: Das 'Schnucki Saftige Häppchen mit Kalb und Geflügel‘, das es bei Aldi Nord zu kaufen gibt. In den Kategorien „Schadstoffe“ und „Zusammensetzung“ hält es mit den beiden Vorgängern mit. Doch bei diesem Produkt sind die Calcium- und Phosphorwerte erhöht. Das Futter von Aldi Nord wird im Öko-Test besonders hervorgehoben, weil es „gut“ abschneidet und Tierhalter weniger als neun Euro im Monat zahlen müssen.

Bio-Katzenfutter landet auf den letzten Plätzen

Wer seine Katze mit Fertigfutter versorgt, der geht davon aus, dass darin keine Schadstoffe stecken und die Katze mit allem versorgt ist, was sie braucht. Besonders, wenn man viel Wert auf ein gutes Produkt legt und dafür vergleichsweise viel Geld ausgibt. Doch zwei der drei Bio-Produkte liegen auf den letzten Plätzen und schneiden „mangelhaft“ ab: Das 'Defu Das Katzenfutter vom Biobauern, Gans „Sensitiv“‘, das es im Naturwarenladen Demeter gibt und der Testverlierer 'Yarrah 100% Bio Adult Cat Food Rind‘, der im Naturwarenladen Yarrah erhältlich ist. Beide können mit der Zusammensetzung des Futters nicht punkten und erhalten in der Kategorie ein „mangelhaft“. Zudem sind die Selenwerte und der Vitamin-D-Gehalt des Produktes von 'Yarrah', das den Halter pro Tag 2,58 Euro kostet, überhöht.

Zwar geht laut Öko-Test kein akutes Gesundheitsrisiko von den beiden Verlierern aus, aber mit den „guten“ Produkten vermeiden Sie mögliche Über- oder Unterversorgungen der Katze.

Diese Produkte schnitten „gut“ ab:

- Gut & Günstig Schlemmerhappen mit Wild

- Kitekat mit Lachs in Sauce

- Schnucki Saftige Häppchen mit Kalb und Geflügel

- Winston Schlemmer-Menü Wellness mit Rind, Huhn, Aloe Vera

Flop 3:

- Yarrah 100% Bio Adult Cat Food Rind (Note mangelhaft)

- Defu Das Katzenfutter vom Bio-Bauern, Gans “Sensitiv” (Note mangelhaft)

- Tip Katzenmenü mit Kaninchen, Huhn & Karotten (Note ausreichend)

Das ganze Testergebnis finden Sie unter unserem weiterführenden Link.

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