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Katzenernährung: Was dürfen Katzen nicht fressen?

Diese Lebensmittel sind für Tiere gefährlich
Diese Lebensmittel sind für Tiere gefährlich Haustierernährung 00:02:25
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Was ist giftig für Katzen?

Vieles davon, was wir gerne essen, kann für unsere lieben Vierbeiner ganz schön gefährlich sein. Dass Schokolade für Hunde tabu ist, dürfte den meisten Tierbesitzern bekannt sein. Doch was ist giftig für Katzen? Gibt es Lebensmittel, die auch für Stubentiger verboten sind? Wir verraten Ihnen, was Katzen nicht fressen dürfen.

Schokolade und andere Lebensmittel aus Kakaobohnen sind zwar für Menschen ungefährlich, für Hunde UND Katzen jedoch giftig. Das liegt daran, dass diese Haustiere das in der Kakaobohne enthaltene Theobromin nur langsam ausscheiden. Reichert sich dieser Stoff im Blut an, kann es zu schweren Herz-Kreislauf-Problemen und im schlimmsten Fall zum Tod führen. Schokolade ist desto gefährlicher für die Raubtierchen, je dunkler die Schokolade ist. Denn dort ist mehr Theobromin enthalten als in Vollmilchschokolade.

Um Kaffee und andere Produkte, die Koffein enthalten, sollten Katzen ebenfalls einen großen Bogen machen. Denn Koffein wird ist der Leber zu Theobromin – das in Schokolade vorkommt – abgebaut.

Viele Katzen lieben Fisch, doch bestimmte Fischsorten sind für Katzen schädlich. Dazu gehört Thunfisch, der in großen Mengen für diese Haustiere gefährlich sein kann. Das liegt am Quecksilber, der sich in Thunfisch in hohen Konzentrationen anreichert. Kleine Portionen schaden jedoch laut 'Tiermedizinportal' nicht.

Zwiebeln, Schnittlauch und Knoblauch können bei Katzen zu Vergiftungen führen. Verantwortlich dafür werden die Schwefelverbindungen gemacht. Sie zerstören die roten Blutkörperchen der Katzen.

Auch diese Lebensmittel dürfen Katzen nicht essen

Einige Produkte können bei Katzen zu Durchfall und Erbrechen führen. Dazu zählen Weintrauben und Rosinen und Milchprodukte. In der Milch ist es die Laktose, die vor allem von erwachsenen Katzen häufig nicht gut vertragen wird. Welche Stoffe in Trauben diese Auswirkungen haben, ist unklar. Auch Hefe kann zu Magenproblemen führen. Fängt sie nämlich dort an zu gären, führt es zu Magenschmerzen. Außerdem entsteht bei der Gärung Alkohol, der Katzen zusätzlich schadet, weil sie ihn nicht so schnell abbauen können.

Sollte Ihr Stubentiger aus Versehen doch etwas Giftiges gefressen haben, bewahren Sie zunächst einmal Ruhe und informieren Sie Ihren Tierarzt. Er sollte wissen wann, was und wie viel von dem jeweiligen Lebensmittel die Katze gegessen hat. Um solche Vorfälle zu verhindern, achten Sie darauf, kritische Lebensmittel immer gut von den Haustieren zu verstecken.

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