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Katzendiabetes und Hundediabetes: Ursachen, Symptome und Therapie bei Tierdiebetes

Diebetes beim Haustier: Was tun?
Diebetes beim Haustier: Was tun? Symptome, Ursachen und Therapie 00:02:30
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Tierdiabetes kommt häufiger vor als man denkt

Nicht nur Menschen leiden an Diabetes, auch das liebe Haustier kann die Zuckerkrankheit befallen: Tierdiabetes ist relativ weit verbreitet und wird von Tierärzten immer häufiger diagnostiziert. Es gibt sowohl Hundediabetes als auch Katzendiabetes, wobei die Ursachen bei beiden Diagnosen - und Tierarten - gleich sind: Bewegungsmangel, falsche Ernährung, Übergewicht. Aber was ist Tierdiabetes überhaupt?

Ursache für Diabetes bei Hund oder Katze ist Insulinmangel. Bei Typ-1-Tierdiabetes - auch juvenile Diabetes genannt - produzieren die Tiere gar kein Insulin. Fast alle kranken Hunde, aber nur rund 30 Prozent der erkrankten Katzen haben den Typ 1. Ohne eine Insulintherapie – in Form einer Spritze oder in Ausnahmefällen auch mal Tablette – können die Tiere nicht überleben. Typ-2-Diabetes wird auch als 'Alters-Diabetes' bezeichnet und betrifft etwa 70 Prozent der Katzen-Patienten, aber nur wenig Hunde. Hier wird Insulin zwar noch produziert, aber nicht genug, oder die Wirkung des Insulins ist beeinträchtigt. Auch hier sind Insulin-Spritzen eine dringende und nötige Therapie.

Die Symptome können sein: Heißhunger, viel Durst und häufiger Harndrang, eher ungesund aussehendes Fell. Wenn das Tier trotz erhöhter Nahrungsaufnahme permanent abnimmt, sollten Tierhalter zum Tierarzt. Anhand eines Bluttests kann die Ursache ermittelt werden. Im Video erfahren Sie, was eine Tierärztin rät und was Sie persönlich tun können, damit ihr Tier wieder gesund wird.

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