Kate Middleton: Hochzeit als Stress-Diät?

Kate Middleton: Hochzeit als Stress-Diät?
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Kate Middleton: Hochzeit ist Stress pur

Dünn ist sie ja tatsächlich geworden. Wenn man sich die Bilder von ihrem letzten offiziellen Auftritt vor DER HOCHZEIT ansieht, fällt einem schon auf, dass Kate Middleton eine sehr schlanke Silhouette hat. Und auch ihr Gesicht mit den Lach-Grübchen hat einiges an Fülle verloren. Angeblich - so schätzt die britische Boulevard-Zeitung „Daily Mirror“ - trägt Kate inzwischen nicht mehr Kleidergröße 38 sondern 34. Und deshalb machen die Briten sich Sorgen. Schreiben zumindest die Zeitungen. Kate sei inzwischen so dünn, dass sie ihren Verlobungsring (blauer Saphir, umrahmt von Diamanten) mit einer Extra-Schicht Titan aufpolstern lassen müsse, damit er ihr bei der Hochzeit nicht vom Finger rutscht.

Von Ursula Willimsky

Vom Palast - wen wundert es - gibt es zum Thema Gewichtsverlust keinerlei offizielle Stellungnahme. „Das gehört alles zu den Hochzeitsvorbereitungen“ soll Kate einer Passantin am Straßenrand anvertraut haben, als die sie bat, nicht noch mehr abzunehmen. Wieso nur - wenn das Zitat denn stimmt - hat Kate den Drang, superschlank vor den Altar zu treten?

Klar, keine Frau will auf ihren Hochzeitsbildern wie eine Mozart-Kugel mit Puffärmel aussehen, aber für den Tag der Tage drastisch abnehmen, muss doch auch nicht sein, oder? In den USA gibt es inzwischen Bootcamps für Bräute, die sich in ihr Traumkleid in der Traumgröße „shapen“ wollen. Und der Redaktion sind einige Frauen bekannt, die sich ihr Brautkleid ganz bewusst eine Nummer zu klein gekauft haben, weil sie bis zum Hochzeitstag „auf jeden Fall“ noch ein paar Kilo abnehmen wollten. Wieso eigentlich? Man sollte ja zumindest theoretisch davon ausgehen, dass der Bräutigam die Frau heiraten will, in die er sich verliebt hat. Samt dazugehöriger Figur. Daran kann es also nicht liegen.

Ist es dann eher der Druck, den die Frauen sich selber machen? Ich MUSS am Tag der Tage super-extra-toll aussehen? Aber wer sagt, dass dazu ein Gewicht nahe der Unterernährungs-Marke gehört? Eher machen doch Attribute wie „gesund“, „strahlend“ und „glücklich“ eine Frau schön.

Aber wir schweifen ab. Zurück zu Miss Catherine Middleton. Für ihren Gewichtsverlust gibt es in Großbritannien noch andere Theorien. Eine „Insiderin“, die Chefredakteurin des Magazins „Majesty“ nennt als Grund die Aufregung. Kate habe „einen Knoten im Bauch. Ihr fällt es einfach schwer, etwas zu essen.“ Das können wir schon eher nachvollziehen. Eine Hochzeit ist ja immer etwas Aufregendes. Haben wir bei den Vorbereitungen wirklich an alles gedacht? Wie werde ich in meinem Kleid aussehen? Wird Onkel Ferdinand wieder ein Bier zu viel trinken? Tante Charlotte sich wieder mit Frau Schmid subtil anzicken? Wird der Kirchenchor die hohen Töne treffen? Lauter offene Fragen, die sich leider erst im entscheidenden Moment von selbst beantworten.

Auch Prinz William ist nervös vor der Hochzeit

Auch Prinz William und Kate Middleton
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Kate und William werden sich dank eines Heeres von Hofbeamten und Weddingplanern jetzt nicht mit jedem Detail selbst herumplagen müssen. In der Hinsicht dürfte der Stress relativ gering sein. Und aufs Geld müssen sie auch nicht sooo achten, wenn die Zeremonie ein paar Pfund teurer wird als geplant, wird die Monarchie das verkraften. Aber dafür haben sie es in anderer Hinsicht natürlich schwerer: Wenn etwas schiefgeht, bekommt es nicht nur die Verwandtschaft mit, sondern geschätzte fünf Phantastrillionen von Fernsehzuschauern, die das Spektakel verfolgen werden.

Prinz William gab ja öffentlich zu, dass ihm bei den Proben „die Knie gezittert haben. Es ist schon ein wenig einschüchternd , aber auch sehr aufregend.“ Außerdem könne er vor Nervosität nur noch schlecht schlafen. Und der Mann ist Hubschrauberpilot! Und große öffentliche Auftritte ja nun wirklich von Kindesbeinen an gewohnt. Wie es in Sachen Hochzeits- beziehungsweise Lampenfieber bei seiner Verlobten aussieht, wagen wir uns gar nicht erst auszumalen. Allein die Vorstellung, unter den Augen des gesamten Hochadels und von Millionen von Zuschauern durch die Westminster Abbey schreiten zu müssen - hui. Vorm Altar wären wir da wahrscheinlich nur noch nervliche Wracks.

Und dann kommt ja auch noch das Leben nach der Trauung. Dass die 29-Jährige in der Hinsicht ein bisschen aufgeregter sein dürfte als andere Bräute, ist auch klar. Immerhin wird sie nach den Flitterwochen in ein sehr großes und sehr mächtiges und sehr, sehr, sehr spezielles Familienunternehmen einsteigen.

Man darf den Druck, der auf einer Bürgerlichen lastet, sobald sie bei Royals einheiratet, nicht unterschätzen. Ihr künftiger Mann hatte immerhin ein ganzes Leben lang Zeit, sich auf sein Leben als Vertreter der Monarchie vorzubereiten - bei ihr waren es nur ein paar Jahre. Auch Letizia von Spanien nahm ja drastisch ab, sobald sie zum Könighaus gehörte. Prinzessin Diana litt jahrelang unter Ess-Störungen. Die ständige Beobachtung durch die Öffentlichkeit, der Druck, immer perfekt erscheinen zu müssen sind die Schattenseiten des angeblich märchenhaften Prinzessinnen-Daseins. Selbst Victoria von Schweden zog sich lange aus der Öffentlichkeit zurück, um wieder ein gesundes Verhältnis zu ihrem Körper entwickeln zu können.

Bei Kate Middleton spekulieren die Medien, ob sie sich auf strenge Diät gesetzt hat und/oder ob der Stress der Hochzeitsvorbereitungen ihr zusetzt. Letztlich beantworten könnte diese Frage nur Kate Middleton selbst. Aber offiziell ist da von ihr wohl noch nicht einmal ein „not amused“ zu erwarten.

(Foto: Splashnews.com)

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