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Joggen ist gut fürs Gehirn

Joggen ist gut fürs Gehirn, fanden Forscher heraus
Mit Joggen die Intelligenz fördern

Joggen ist gut fürs Gehirn: Warum uns der Dauerlauf klüger macht.

Joggen ist gut für das Gehirn - zumindest bei Mäusen. Bei ihnen sorgt der Dauerlauf für eine bessere Hirndurchblutung und lässt neue Nervenzellen im Denkorgan wachsen. Das haben nun britische und US-amerikanische Wissenschaftler in einer Studie herausgefunden. Sie ließen dafür sowohl junge als auch alte Mäuse kilometerweit laufen, eine Nager-Kontrollgruppe musste derweil kein Laufpensum erfüllen. Beide Gruppen absolvierten Wahrnehmungsaufgaben, wobei die Forscher den Lerneffekt der Nager maßen.

Deutlich fiel dabei der Unterschied zwischen den sportlichen jungen Mäusen und den jungen Nagern aus, die nicht laufen mussten: Die Jogger schnitten klar besser ab. Selbst bei den betagten Mäusen lag noch eine entsprechende Differenz vor. Das schnellere Lernen wurde von den Wissenschaftlern auf die stärkere Bildung von Nervenzellen im Hippocampus zurückgeführt, dem Teil des Gehirns, der unter anderem für das Lernen und das Gedächtnis zuständig ist.

Inwieweit die im Fachmagazin 'Proceedings of the National Academy of Sciences' veröffentlichten Studienergebnisse auf den Menschen übertragen werden können, ist fraglich. Wissenschaftlich gesichert ist jedoch aus zahlreichen Studien, dass regelmäßige körperliche Bewegung sich positiv auf die gesamte Gesundheit auswirkt, das Lernen befördert und im Alter den geistigen Abbau verlangsamt.

Klar ist den Wissenschaftlern aber schon lange: Bewegung und Intelligenz hängen zusammen. Vor allem bei Kindern ist es deshalb ganz wichtig, dass sie sich ausreichend bewegen. Wer sich bewegt, setzt sein Gehirn ein, um die Bewegungen zu steuern: Es werden neue Vernetzungen gebildet, das Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt und besser durchblutet.

Beim Joggen Regeln beachten

Es gibt ein paar Regeln, die sie beachten sollten, wenn Sie Ihr Gehirn leistungsfähig halten wollen: Besonders schädlich ist Rauchen, denn die Gedächtnisleistung nimmt bei Rauchern im Alter schneller ab als bei Nichtrauchern.

Alkohol wirkt in Maßen zwar anregend, bei jedem "Rausch" sterben jedoch Millionen von Gehirnzellen ab. Natürlich ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung wichtig sowohl für die körperliche als auch die geistige Fitness. Düfte wirken positiv auf das Gehirn, besonders Lavendel und Zitrone erleichtern das Lernen.

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