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Japanischer Buschmoskito in Deutschland entdeckt

Japanischer Buschmoskito sticht in Deutschland
Schutz vor der japanischen Mücke © dpa, James Gathany

So schützen Sie sich vor dem Japanischen Buschmoskito

Nicht nur die Tigermücke und verschiedene Arten von Fiebermücken rücken uns auf die Pelle, jetzt plagt uns auch noch der Japanische Buschmoskito!

Diese eingewanderte Stechmücke wurde in Süddeutschland gesichtet und vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin als Japanischer Buschmoskito und möglicher Virenträger identifiziert.

Fiebermücken (Anopheles) übertragen Malaria, die asiatische Tigermücke das gefährliche Dengue-Fieber. Theoretisch kann auch der Japanische Buschmoskito Krankheits-Erreger verbreiten. Mit einigen Tricks können Sie sich aber davor schützen, dass gefährliche Stechmücken Ihnen zu nahe kommen.

Besonders in Grünanlagen und Wäldern empfiehlt es sich, Kleidung zu tragen, die die Arme und Beine möglichst vollständig bedeckt.

Mücken werden unter anderem vom menschlichen Schweißgeruch angezogen. Eine gründliche Körperhygiene kann also schützen. Zudem haben Forscher herausgefunden, dass Stechmücken sich stark nach der Kohlendioxid-Fahne richten, die Menschen um sich herum bilden.

Mückenmittel, Anti-Insektencremes, -gels, -sprays oder -lotionen halten die ungebetenen Gäste recht zuverlässig fern. Außerdem wirken Geruchsstoffe wie Zedern- oder Zitronenöl insektenabweisend, allerdings nur für kurze Zeit.

Mückenmittel gegen Japansiche Buschmoskitos

Kommt man abends in die Wohnung, sollte am besten zuerst das Fenster geschlossen und dann das Licht angeknipst werden. Hilfreich ist zudem ein vor den Fenstern angebrachtes Insektennetz. Den wirksamsten Mückenschutz für eine ungestörte Nachtruhe bietet immer noch das Moskitonetz.

Achten Sie darauf, dass das Netz möglichst weit um das Bett herum fällt und der Saum auf dem Boden ruht. Ansonsten nutzen die kleinen Plagegeister jede Möglichkeit, unter das Netz zu schlüpfen oder sie stechen von außen durch die Maschen, wenn der Stoff den menschlichen Körper berührt.

Man kann auch innerlich etwas gegen die Mücken tun, indem viel Knoblauch verspeist wird. Mücken mögen diese Ausdünstung nicht. Die Einnahme eines guten, vom Arzt verschriebenen Vitamin-B-Präparats verdirbt Mücken ebenfalls den Appetit.

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