Jagdhund Janosch soll GEZ-Gebühr zahlen

Hund Janosch soll die Rundfunkgebühr zahlen
Dieser Hund soll fürs Fernsehen bezahlen © dpa, Thomas Frey

Was für ein Hundeleben – Jagdhund Janosch soll den Rundfunkbeitrag zahlen!

Uups, was ist denn bitte hier schief gelaufen? Dasselbe muss sich Christian Städtler aus Koblenz gedacht haben, als er eines Morgens einen äußerst skurrilen Brief der GEZ vorfindet. Der Beitragsservice öffentlich-rechtlicher Sender bittet in dem Schreiben nämlich um die Zahlung des Rundfunkbeitrages – jedoch geht die Aufforderung nicht an ihn, sondern an seinen Jagdhund Janosch!

Ein peinlicher Fehler, der dem Beitragsservice jedoch gleich zweimal unterläuft! Denn auch nach einem Einschreiben der Städtlers mit der Information - es handele sich bei dem Adressaten um einen HUND - lassen die Beamten nicht locker. Stattdessen folgt eine saftige Rechnung von knapp 54 Euro. Herrchen Christian Städtler nimmt den Fauxpas jedoch mit Humor: Janosch wolle abends nämlich nur seine Ruhe haben und schaue deshalb gar kein Fernsehen. Als der Fehler des Gebühren-Eintreibers endlich erkannt wird, löscht man das Benutzerkonto des Hundes.

Fragt sich nur noch, wie es zu dem Missverständnis kommen konnte. Denn schriftlich taucht der Name von Janosch nirgendswo auf. Ein Sprecher der GEZ äußerte sich gegenüber der 'Rhein-Zeitung' mit folgenden Worten: "Das hört sich sehr nach einem Scherz an." Vermutet wird somit, dass ein Nachbar oder ein anderer Witzbold seinen Schabernack mit dem Beitragsservice treiben wollte.

So viel Trubel um seine Person – das ist Jagdhund Janosch bestimmt nicht gewohnt! Dabei lässt sich vermuten, dass er den Aufreger am gelassensten von allen nimmt. Ist doch schließlich eh alles für die Katz!

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