Instagram sperrt Fotos von stillenden Müttern

Instagram findet Bilder von stillenden Müttern zu anstößig

Ausgerechnet während der internationalen Stillwoche löscht Instagram den Account der australischen Fotografin Melissa Jean Wilbraham. Der Grund: Die Stillfotos auf ihrem Profil empfinden einige User als zu anstößig. Doch jetzt hat sich Instagram entschuldigt und den Account wieder freigeschaltet.

Schwangerschaft, Geburt und Stillen sind für Melissa Jean Wilbraham wichtige Momente, die sie mit ihren Followern auf Instagram teilen möchte. Damit, dass sie gegen die Richtlinien von Instagram verstoßen könnte, hatte sie nicht gerechnet. "Es war, als würde ich dafür bestraft werden, das Wunder der Geburt zu feiern", äußerte sich die die Fotografin in der 'Daily Mail Australia'.

Die App verbietet Bilder, die Gewalt, Nacktheit, Diskriminierung, Gesetzeswidrigkeiten, Hass, Pornografie oder sexuell verführerische Szenen zeigen. Aber gehören dazu auch Fotos von stillenden Müttern? Fragwürdig, wenn man bedenkt, dass Nacktbilder einer schwangeren Kim Kardashian einfach veröffentlicht werden dürfen. Das hat jetzt anscheinend auch Instagram erkannt und die Bilder von Melissa Jean Wilbraham wieder freigegeben.

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