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Ihr Baby will nicht schlafen? Mit diesen Einschlafmethoden klappt es besser

Diese Methoden sorgen für angenehme Nächte
Diese Methoden sorgen für angenehme Nächte Ihr Baby hat Einschlafprobleme? 00:05:51
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Baby will nicht schlafen - was nun?

Augenringe und strapazierte Nerven sind keine Seltenheit bei vielen Eltern. Nicht jedes Kind schläft abends einfach friedlich ein. Manche Eltern werden nachts ganz schön auf Trab gehalten und laufen stundenlang schaukelnd mit dem Kind auf dem Arm durch die Wohnung. Einige Einschlafmethoden aus dem Internet versprechen aber Hilfe. Ob die wirklich funktionieren, haben wir zwei Wochen lang mit zwei Müttern ausprobiert!

Methode 1: Besser Einschlafen dank Taschentuch

Michelle testet mit ihrem sechs Monate alten Sohn Milo als erstes die sogenannte 'Taschentuch-Methode'. Dabei wird ein Taschentuch zur Beruhigung immer wieder sanft über das Gesicht des Kindes gestrichen, bis es eingeschlafen ist. Angeblich soll das schon nach nur einer Minute geschehen.

"Dieser Kontakt zum Nasenrücken löst den Lidschlussreflex aus. Dasselbe passiert, wenn man über die Augenbrauen streicht, dann klappen die Äuglein auch zu", erklärt Kinderschlafexpertin Gabriele Onnebrink. Sie hält die Methode für sinnvoll, wenn das Kind schon kurz vor dem Einschlafen ist und nur noch eine kleinen Anstoß braucht.

Und tatsächlich: Anfangs funktioniert die Methode sehr gut. Nach einiger Zeit wurde Milo von dem Taschentuch allerdings immer wieder wach, wenn er nicht gerade hundemüde war. Auch aufgrund des ständigen Hautkontaktes rät seine Mutter zu einer anderen Methode.


Methode 2: Besser Einschlafen durch Mutterleibgeräusche

Milo und seine Mutter testen in der zweiten Woche des Versuchs diese zweite Schlafmethode: Mutterleibgeräusche (beispielsweise auf einem Tablet abgespielt) sollen das Baby zum Einschlafen bringen. Die Erinnerung an die Zeit im Bauch von Mama soll nämlich wahre Wunder bei Babys bewirken.

Das Ergebnis: Anfangs wirkt Milo durch die Geräusche im Bettchen eher aufgeweckter, doch dann wirken sich die vertrauten Geräusche tatsächlich beruhigend auf den Körper des Kleines aus. Seine Mutter ist begeistert von der Methode und wendet sie gerne weiter an.


Methode 3: Besser Einschlafen dank fester Rituale

Grethell und ihr 20 Monate alter Sohn Anthony sind die zweiten Tester in unserem Experiment. Bei ihnen rät die Expertin zu festen Schlafritualen, damit der Kleine besser einschläft. Denn Anthony möchte wie alle Kinder lieber spielen - statt zu schlafen.

"Damit Kleinkinder gut in den Schlaf kommen, sind zwei Dinge wichtig: Sicherheit und Klarheit", rät die Expertin. Das heißt: In der letzten Stunde vor dem Schlagengehen sollte man mit dem Kind nicht mehr wild toben, sondern das zu Bett gehen ruhig angehen mit einem klaren Ablauf. Das Kind sollte wissen, wann es schlafen muss beispielsweise nach einem Lied oder einer Geschichte - ohne Herauszögern!

Ob das klappt? Ja! "Anfangs war es sehr schwer, aber wenn man sachlich bleibt und dem Kind klar und deutlich sagt 'Jetzt ist Zeit zum Schlafen' ohne Kuscheln und weiter Vorsingen, geht es auch schlafen", erzählt Grethell. 

Den gesamten Test zum Nachschauen und weitere Tipps der Einschlafexpertin zu der perfekten Schlafatmosphäre für Kinder, sehen Sie im Video oben!

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