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Hyposensibilisierung gegen Pollen: So wurde Sophie ihren Heuschnupfen los

Immuntheraphie hilft gegen Frühblüher-Allergie

Jedes sechste Kind in Deutschland leidet an Heuschnupfen - so auch Sophie, und zwar schon seit ihrem dritten Lebensjahr. Doch es gibt Neuigkeiten! Eine Hyposensibilisierung hat die Symptome stark verringert.

Hyposensibilisierung gegen Pollen: So wurde Sophie ihren Heuschnupfen los

Mit Sophies Heuschnupfen haben wir uns bereits vergangenes Jahr beschäftigt: Die 8-Jährige hat Tabletten, Apps und sogar Hypnose ausprobiert, um die lästige Allergie loszuwerden. Jetzt hat uns Sophies Mutter angerufen und mitgeteilt: Der Heuschnupfen ist weg! Eine Hyposensibilisierung hat ihr letztendlich geholfen.

Eine Hyposensibilisierung wird von Allergologen im Kampf gegen den Heuschnupfen ausdrücklich empfohlen, auch um das Risiko für Asthma zu senken. Die Kosten dafür übernehmen sogar die Krankenkassen. Allergologin Dr. Christine Christ-Thilo erklärt, wie sie funktioniert: "Die Allergene, gegen die der Patient allergisch ist, [werden] zugeführt. Dadurch lernt der Körper sich normal zu verhalten und nicht allergisch zu reagieren." Die Behandlung kann ab einem Alter von vier Jahren begonnen werden. Da aber lieber noch mit Tropfen oder Tabletten. Ab dem siebten Lebensjahr kann die Behandlung dann mit Spritzen gemacht werden. Diese Therapieform ist auch wirksamer.

Sophies Hyposensibilisierung ist nach drei Jahren endlich abgeschlossen. Ein letzter Allergietest, der sogenannte Pricktest, soll jetzt zeigen, ob die Allergien verschwunden sind. Beim Pricktest werden Allergene in Form kleiner Tropfen auf die Haut aufgetragen. Nach 20 Minuten Wartezeit kann der Arzt ablesen, ob die Haut darauf reagiert oder nicht.

Wie das Ergebnis bei Sophie ausfällt und inwiefern es das Leben der Kleinen verändert, sehen Sie im Video.

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