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Hyposensibilisierung eignet sich am besten im Herbst

Hyposensibilisierung eignet sich am besten im Herbst
Hyposensibilisierung eignet sich am besten im Herbst Dr. Christoph Specht klärt auf 00:03:13
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Hyposensibilisierung- tun Sie's im Herbst!

Wenn der Sommer sich verabschiedet, atmen Allergiker wieder auf. Im Herbst legt sich endlich der Pollenflug und verschont seine Opfer für eine kurze Zeit vom Heuschnupfen. Und genau das ist der beste Zeitpunkt für eine Hyposensibilisierung!

Bei einer Hyposensibilisierung als Langzeittherapie spritzt der Arzt den Stoff, der die Allergie normalerweise auslöst, in minimaler Dosis. In der Regel wird das Allergen dann nach und nach höher dosiert und im Abstand von vier bis acht Wochen gespritzt. So hat der Körper die Chance, sich an den Stoff zu gewöhnen und ihn zu tolerieren, ohne dass eine heftige allergische Reaktion erfolgt.

Die Hyposensibilisierung kann auch in Form von Tabletten oder Tropfen verabreicht werden. So genießt man den Vorteil, die Behandlung zuhause durchführen zu können. Besonders Allergiker, die den rechten Zeitpunkt verpasst haben, in die Hyposensibilisierung einzusteigen, kommt die Behandlung ohne Spritzen zu gute. Die Kurzzeittherapie ist noch einige Wochen vor dem Beginn der Pollensaison möglich.

Beugen Sie vor: Mit Hilfe der Hyposensibilisierung können Sie nicht nur akute Allergien eindämmen, so dass sie im nächsten Frühjahr schon schwächer ausfallen, sondern auch prima vorbeugen. Vor allem bei Kindern ab sechs Jahren ist der Vorbeugeeffekt sehr groß. Voraussetzungen für die Hyposensibilisierung sind nur, dass der Patient über das Allergen, unter dem er leidet, kennt und dass es ihm möglich ist, es im Alltag zu vermeiden.

Weshalb sich vor allem der Herbst für eine Hyposensibilisierung eignet, erklärt Ihnen unser Allgemeinmediziner Dr. Christoph Specht im Video.

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