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Hundewelpen aus Fleischfabrik gerettet: Snowball hatte großes Glück

Nur noch wenige Menschen essen Hundefleisch

Snowball hatte großes Glück. Denn der kleine weiße Welpe war einer von 23, die im Januar 2015 aus einer Fleischfabrik in Südkorea gerettet wurden und von Tierschützern der 'Humane Society' in die USA gebracht wurden, berichtet die Tierschutzorganisation.

Die Geschichte von Snowball und den anderen 22 Welpen, die mit ihm gerettet wurden, begann in Ilsan, einem Stadtteil im Norden der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Sie lebten dort in einer Fleischfabrik, denn in Südkorea werden Hunde extra für den Fleischkonsum gezüchtet, berichtet 'Humane Society'. In anderen Ländern, in denen Hundefleisch gegessen wird, stamme das Fleisch oft von Straßenhunden.

Doch Hundefleisch stößt in Südkorea kaum noch auf Zustimmung - nur noch sehr wenige Menschen, die meistens auch schon älter sind, essen es. Diesen Wandel in der Gesellschaft macht sich die Tierschutzorganisation zunutze. Sie kaufte die Welpen aus der Fleischfabrik und schenkte den Kleinen die Freiheit. Den Besitzern der Hundefleischfabriken wird geholfen, andere Erwerbsmöglichkeiten zu erschließen. Und so kann Snowball jetzt mit seinem Spielzeug spielen - so wie viele andere glückliche Hunde auch.

Quelle: facebook/hsiglobal

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