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Hundebesitzer sind glücklicher als Katzenhalter

Hundebesitzer sind glücklicher als Katzenhalter
Laut einer Studie sind Hundehalter glücklich und ausgeglichen

Doch Katzen machen zufriedener als gar kein Haustier

Sie sind nicht nur unsere besten Freunde, sie machen uns auch noch glücklich und ausgeglichen – die Hunde. Und zwar mehr als Katzen. Was viele Herrchen und Frauchen wahrscheinlich längst vermutet haben, ist nun wissenschaftlich belegt. Forscher des 'Manhattanville College' in New York fanden in einer Studie heraus, dass Hundebesitzer weniger neurotisch, glücklicher und insgesamt zufriedener sind.

Für ihre Untersuchung befragte das Team um Kathrine Jacobs Bao 263 erwachsene Männer und Frauen zwischen 19 und 68 Jahren zu Haustieren, Persönlichkeit und subjektivem Wohlbefinden. 64 Prozent der Teilnehmer besaßen ein Haustier, der Rest nicht. Es kam heraus: Menschen mit Haustieren waren zufriedener mit ihrem Leben als die ohne, es gab jedoch keine anderen Unterschiede im Wohlbefinden oder in der Persönlichkeit. Dagegen hatten Hundebesitzer in allen Wohlfühl-Faktoren höhere Werte als Katzenhalter. Zudem waren nicht nur glücklicher, sondern auch gewissenhafter, extrovertierter und weniger neurotisch. Immerhin waren Katzenbesitzer zufriedener mit ihrem Leben als Menschen ohne Haustiere.

Doch woran liegt das? Was haben Hunde, was Katzen nicht haben oder umgekehrt? Halten weniger neurotische und glücklichere Menschen häufige Hunde, oder machen uns Hunde weniger neurotisch und glücklicher? Um das herauszufinden, sind weitere Studien nötig. Die Forscher vermuten, dass beides stimmen könnte. Bao erklärte in einem Interview mit 'chet.com', dass einerseits unsere Persönlichkeit wahrscheinlich die Wahl des Haustiers beeinflusst. Andererseits kann sie auch durch Beziehungen zu anderen, einschließlich der Haustiere, beeinflusst werden. Ob diese Studie Katzenfreunde glücklich macht, ist dagegen eher fraglich.

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