Untreu: Dumme Männer gehen öfter fremd
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Dumme Männer sind untreu
Wir haben es ja schon immer geahnt, aber jetzt ist es sogar wissenschaftlich bewiesen: Untreue Männer sind dümmer als treue! Eine englische Studie belegt: Je schlauer ein Mann, desto weniger ist er anfällig fürs Fremdgehen. Das ist ein Schlag ins Gesicht für viele Promi-Männer, von Boris Becker über Tiger Woods, Stefan Effenberg bis hin zu Olli Kahn: Jungs, eigentlich könnt ihr ja nix dafür, ihr seid einfach nur dümmer als andere!
Von Jutta Rogge-Strang
Das tut richtig weh: Jetzt ist der niedrige IQ daran schuld, wenn sich die Männer einen Seitensprung leisten. Und das hat schlicht und einfach mit der Evolution zu tun: Dr. Satoshi Kanazawa, Psychologe an der London School of Economics, hat in einer Studie herausgefunden, dass Männer, die fremdgehen und der Versuchung leicht erliegen, offenbar dümmer sind als ihre treuen Artgenossen.
Männer haben einen leichten Hang zur Polygamie
Forscher Dr. Kanazawa erklärt das so: Durch die gesamte Evolution hindurch haben Männer immer einen leichten Hang zur Polygamie gehabt - also dazu, sich möglichst viele Partnerinnen zu suchen. Das hat sich in der heutigen Zeit allerdings geändert, und somit ist Monogamie für Männer relativ neu. Intelligentere Menschen wagen sich jedoch viel eher an neue Aufgaben, die sich von den bisherigen Tätigkeiten unterscheiden. Wer nun in einer ausschließlich monogamen Beziehung lebt, hat diese Neuerungen der Evolution angenommen und beweist somit einen höheren IQ. Die einfache Gleichung lautet also: Schlaue Männer sind treu, Fremdgänger sind dümmer.
Intelligentere Männer schätzen eine exklusive Partnerschaft eher hoch ein als weniger intelligente. Das macht ja auch Sinn: In einer Zeit voller sozialer Unsicherheiten und Bedrohungen, Hektik, Stress und Zeitnot finden schlaue Männer ihren Rückhalt zu Hause. Einen Mangel an innerer Stabilität müssen sie nicht durch Sex kompensieren. Zudem kann die Seele allenfalls kurzfristig durch sexuelle Abenteuer gekittet werden.
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Promi-Fremdgänger
Das lässt natürlich tiefe Rückschlüsse auf den Seelenfrieden und den IQ unserer Promi-Fremdgänger zu. Für sie ergeben sich sehr häufig Gelegenheiten zu mehr oder weniger kurzen erotischen Abenteuern, denen sie nicht widerstehen können und dafür Heim, Hof und Ehefrau verlassen. Aber eigentlich sind sie ja nur auf der Suche nach innerem Frieden, und das offenbar auf niedrigem Niveau.
Immerhin hat Golfprofi Tiger Woods das Problem erkannt und ließ sich in einer Entzugsklinik wegen seiner sogenannten Sexsucht behandeln. Das sichert ihm künftig also nicht nur die Chance auf einen steigenden IQ, sondern auch auf eine stabile Psyche zu.
Wer fremdgeht, verliert seine sozialen Wurzeln
Denn wer auf Dauer fremdgeht, wird damit nicht glücklich. Er verliert seine sozialen Wurzeln und enttäuscht sowohl die Partnerin als auch die Geliebte. Er muss überall lügen, und letztlich ist er nirgends zu Hause. Natürlich fühlt man sich geschmeichelt, wenn man einen Menschen für sich gewinnen kann. Man bekommt kurzfristig fast immer mehr Anerkennung als in einer Ehe, und das ist eigentlich oft wichtiger als der Sex selbst. Vielleicht haben die Männer einfach Angst vor Nähe und beweisen sich durch einen Seitensprung, dass sie unabhängig von der Partnerin sind. Ob diese Konstruktion allerdings auf Dauer funktioniert, darf bezweifelt werden: Denn der Drang zum Fremdgehen ist letztlich eine seelische und (wie wir nun wissen) auch eine evolutionsbiologische Störung.
Also, liebe Frauen, Augen auf bei der Partnerwahl und in Zukunft lieber ein bisschen mehr auf das Hirn als auf das Aussehen achten, sonst droht ein böses Erwachen. Hilfreich wäre natürlich auch, auf das Ausfüllen eines IQ-Tests zu bestehen. Aber ob sich die Männer drauf einlassen …?

















