Hormonelle Verhütungsmethoden

10.03.15 15:53
Hormonelle Verhütungsmethoden
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Hormonelle Methoden wirken als Einzel- oder Kombinations-Präparat durch 1-3 Komponenten. Die für die Verhütung der Frau eingesetzten Hormone sind Östrogene und Gestagene bzw. deren Derivate und/oder Progesteron.

1. Antibabypille/Mikropille
Wirkungsweise:
- Verdickung des Schleimpfropfens vor dem Muttermund, um den Aufstieg der Spermien in die Gebärmutter zu verhindern
- Der Eisprung wird unterdrückt (Ovulationshemmung)
- Ein evtl. trotzdem befruchtetes Ei kann sich wegen der Veränderung der Gebärmutterschleimhaut nicht einnisten (Nidationshemmung).
Anwendung: dreiwöchige, regelmäßige orale Einnahme, eine Woche Pause
Vorteile: Bei richtiger Einnahme das sicherste Präparat zur Empfängnisverhütung
Nachteile: hohe Dosierung nötig, da die Wirkstoffe Magen, Leber und Darm passieren müssen, ungeeignet für Raucherinnen über 35 Jahre, bei hohem Blutdruck, Thromboseneigung und Lebererkrankungen, verschiedenen Studien zufolge erhöht die langfristige, regelmäßige Einnahme der Pille das Risiko für Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Leberkrebs, Eierstock- und Gebärmutterschleimhautkrebs, Durchfall, Erbrechen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und ein bereits einmaliges Vergessen der Pilleneinnahme können ihre Wirkung vermindern, möglich: Übelkeit, Kopfschmerzen, Brustspannen, Gewichtszunahme, verminderte Libido, nicht für stillende Mütter, da das Östrogen die Muttermilch beeinflusst, nicht für stark übergewichtige Frauen geeignet
Pearl-Index: 0,1-0,9
Kosten: 5 bis 15 Euro pro Monat
Für wen geeignet: für gesunde Frauen mit hohem Sicherheitsbedürfnis nach empfängnisverhütender Wirkung

Es muss nicht immer die Pille sein

2. Minipille
Wirkungsweise: Die Minipille ist frei von Östrogen und verhindert daher den Eisprung nicht. Das enthaltene Gestagen bewirkt die Verdickung des Schleimpfropfens vor dem Muttermund, hindert die Spermien am Aufstieg in die Gebärmutter und eine Nidationshemmung (Einnisten des Eis in der Gebärmutterschleimhaut)
Anwendung: durchgängige (28 Tage) orale Einnahme zur selben Zeit
Vorteile: geringe hormonelle Belastung, weniger Infektionen durch den Schleimpfropf
Nachteile: sehr zuverlässige zeitliche Einname erforderlich, Zyklusstörungen, Zwischenblutungen, wirkt erst nach 14 Tagen, ein Einnahmefehler bedingt eine 14-tägige Phase fehlenden Empfängnisschutzes, möglich: Gewichtszunahme
Pearl-Index:2,5
Kosten: zwischen ca. 8 bis 15 Euro pro Monat
Für wen geeignet: für Frauen, mit Östrogen-Unverträglichkeit, für stillende Mütter, für Frauen, die sich an den eng begrenzten zeitlichen Einnahmerahmen halten können

3. Östrogenfreie Minipille
Wirkungsweise: enthält wie die Minipille nur Gestagen (Verdickung des Schleimpfropfens, Veränderung der Gebärmutterschleimhaut), verhindert aber zusätzlich den Eisprung
Anwendung: durchgängige (28 Tage) orale Einnahme
Vorteile: geringe hormonelle Belastung, Zyklusveränderung (weniger häufige und schwächere Blutungen), Besserung bei regelbedingten Kopfschmerzen und schmerzhaften Regelblutungen
Nachteile: Zyklusveränderung (weniger häufige und schwächere Blutungen), möglich: Gewichtszunahme
Pearl-Index: 0,1 – 0,4
Kosten: pro Monat ca. 15 Euro
Für wen geeignet: für Frauen, mit Östrogen-Unverträglichkeit, für stillende Mütter, für Frauen, die sich an den eng begrenzten zeitlichen Einnahmerahmen halten können

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