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Hormonelle Nebenwirkungen: Anti-Baby-Pille erhöht Risiko für Depressionen

Anti-Baby-Pille steigert das Depressionsrisiko
Anti-Baby-Pille steigert das Depressionsrisiko Erschreckendes Ergebnis einer Studie 00:02:09
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Dänische Forscher decken Zusammenhang auf

Frauen, die die Pille nehmen, haben ein um 40 Prozent erhöhtes Risiko, an Depressionen zu erkranken. Das ist das erschreckende Ergebnis einer groß angelegten Studie von Forschern der Universität Kopenhagen.

Schuld sind die Hormone

Über die Hälfte der deutschen Frauen verhütet mit der Anti-Baby-Pille. Kein Wunder, gilt die Verhütungsmethode doch als besonders zuverlässig und simpel. Doch nachdem immer wieder schwere Nebenwirkungen der täglichen Hormon-Zufuhr bekannt wurden, haben dänische Forscher jetzt eine weitere Schock-Nachricht für Frauen, die mit der Pille verhüten. 

Wissenschaftler der Universität Kopenhagen stellten bei Untersuchungen fest: Die Anti-Baby-Pille erhöht das Risiko, depressiv zu werden um 40 Prozent. Grundlage der Studie sind die Daten von über einer Million Frauen im Alter zwischen 15 und 34 Jahren, die über einen Zeitraum von 13 Jahren gesammelt und ausgewertet wurden. Grund der schwerwiegenden Nebenwirkung sind die in der Anti-Baby-Pille enthaltenden Hormone.

Frauen, die eine sogenannte Mini-Pille einnehmen, haben sogar ein noch höheres Depressions-Risiko - auch abhängig vom Alter. So sind junge Mädchen besonders gefährdet. Bei Teenagern  im Alter von 15 bis 19 Jahren steigt mit der Pille das Risiko, ein Antidepressivum verschrieben zu bekommen, sogar um 80 Prozent.

Ein guter Grund, die Einnahme der Pille noch einmal zu überdenken. In jedem Fall aber sollten Sie Ihre individuellen Risiken mit ihrem Arzt absprechen.

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