Hitzetod: Zweijähriger stirbt im Auto - Vater in Haft wegen Mordverdacht

Hitzetod eines Zweijährigen erschüttert die USA

Ein grausamer Fall in Marietta (Georgia) erschüttert nicht nur die USA. Der kleine Cooper muss schreckliche Qualen durchlitten haben bis er starb. Denn sein Vater ließ ihn bei brütender Hitze einfach im Auto sitzen. Er sagt, er habe ihn im Auto vergessen. Die Polizei meint, es sei ein kaltblütiger Mord gewesen.

Hitzetod: Vater vergisst Zweijährigen im Auto
Der zweijährige Cooper starb qualvoll im Auto. Sein Vater sagt, es sei ein Unfall gewesen, die Polizei sieht das anders.

Justin R., der Papa des Jungen, habe, als er den toten Körper des Zweijährigen entdeckte, ein übertriebenes Theater veranstaltet. Nun sitzt er in Untersuchungshaft, der Richter glaubt ihm kein Wort.

Angeblich habe der 33–Jährige morgens vergessen, Söhnchen Cooper in der Kita abzugeben und stellte daraufhin sein Auto mit dem kleinen Jungen auf einem sonnigen Parkplatz ab, um zur Arbeit zu gehen. Erst als er nachmittags auf dem Heimweg war, will er sein Kind auf der Rückbank entdeckt haben.

Hitzetod: Indizien belasten den Vater schwer

"Er sprang vom Fahrersitz, holte seinen Sohn aus dem Wagen, legte ihn auf den Beton und versuchte ihn zu reanimieren", sagt die Polizei. Zeugen glaubten dem Vater zunächst. "Seine Trauer und seinen Schmerz konnte man spüren", so ein Zeuge.

Der Kleine war aber bereits tot – nach über sieben Stunden und mehr als 50 Grad im Auto. Cooper sei ganz langsam und qualvoll gestorben.

Die Polizei fand mittlerweile heraus, dass der Vater Tage zuvor im Internet nach Informationen suchte, wie schnell ein Tier in einem überhitzten Auto stirbt. Außerdem hat die Polizei ein Video sichergestellt, das zeigt, dass der Vater an besagtem Tag in der Mittagspause an seinem Wagen war, um etwas hineinzulegen. Er musste Cooper also gesehen haben. Diese Indizien erschüttern sogar die Ermittler. Justin H. ist nun wegen schwerer Kindesmisshandlung und Mordes angeklagt.

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