Histaminintoleranz: Histaminhaltige Lebensmittel

Histaminintoleranz: Histaminhaltige Lebensmittel
Bei einer Histaminintoleranz müssen Betroffene die gesammte Ernährung umstellen. © unpict, Paul Schwarzl

Histamin im Essen

Histaminintoleranz ist eine Unverträglichkeit gegen einen Botenstoff, der in vielen Lebensmitteln enthalten ist und normalerweise vom Körper abgebaut wird.

Wer mit dieser Diagnose konfrontiert wird, muss seine gesamte Erährung umstellen. Ein Blut- oder Stuhltest zeigt zwar eine Tendenz - Klarheit darüber ob man unter einer Histaminintoleranz leidet, schafft aber erst eine dreiwöchige Ernährungsumstellung auf histaminarme Kost.Wichtig dabei ist: Je naturbelassener Nahrungsmittel verarbeitet werden, desto verträglicher sind sie für Menschen mit Histaminintoleranz.

Symptome bei Histaminintoleranz - so reagiert Ihr Körper

Histamin ist ein Hormon, das eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen und Abwehr körperfremder Stoffe spielt. Histamin kann vom Körper selbst produziert werden oder durch histaminhaltige Nahrungsmittel aufgenommen werden. Ist der Histaminabbau gestört, kann das zu verschiedensten Störungen führen.

Mögliche Folgen sind:

Migräne

Chronische Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

Chronische Bronchitis

Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Dünn- und Dickdarmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa)

Blähungen (Meteorismus)

Bluthochdruck (Hypertonie)

zu niedriger Blutdruck (Anämie)

Ödeme, Erschöpfungszustände

Hautausschläge und Neurodermitis

Abwehrschwäche, häufige Infekte

Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkentzündungen

Heuschnupfen, Asthma

Bindehautentzündung und viele andere ähnliche Erkrankungen.

Wirkung von Histamin auf unseren Körper

Histamin kann die Ausschüttung des Hormons Adrenalin erhöhen. Das kann zu Unruhe und Aggressionsverhalten führen. Dazu gehören auch Angst- und Panikattacken. Auch unruhige Kinder mit Konzentrationsschwierigkeiten könnten die Folge von Histaminunverträglichkeit sein.

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