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Hirnfressende Amöbe: Mysteriöse Amöbe frisst Gehirn auf

Mysteriöse Krankheit: Amöbe frisst Gehirn auf
Mysteriöse Krankheit: Amöbe frisst Gehirn auf Zac (12) kämpft um sein Leben 00:01:43
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Eine hirnfressende Amöbe bedroht das Leben des Jungen

Ein Szenario wie aus einem Horrorfilm: Beim Baden in einem Tümpel hat sich ein Junge aus Florida mit der hirnfressenden Amöbe Naegleria fowleri infiziert: Innerhalb von nur wenigen Tagen wurde aus dem aufgeweckten Jungen Zac ein sterbenskrankes Kind. Die Amöben gelangten über die Nasenschleimhäute in seinen Körper, befielen sein Gehirn und fressen dieses nun langsam auf. Bisher haben nur wenige Menschen diese seltene Krankheit überlebt.

Die Amöbe Naegleria fowleri gelangt über den Riechnerv ins Gehirn und provoziert eine schwere Hirnhautentzündung.
Zac hat sich beim Baden in einem verseuchten Tümpel mit der hirnfressenden Amöbe Naegleria fowleri infiziert.

Die Amöbe Naegleria fowleri hält sich mit Vorliebe in warmen, stehenden Gewässern auf und kommt hauptsächlich im Sommer im Süden der USA vor. Eine Infektion mit der glücklicherweise sehr seltenen Killeramöbe fängt man sich beim Baden in verseuchten Gewässern ein, wenn die Mikroben auf die Nasenschleimhaut gelangen. Über die Nasenschleimhaut gelangt die Amöbe in den Körper des Menschen und ernährt sich dort von dessen Gehirn. Frühe Symptome für eine Infektion mit der Amöbe sind Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Nackensteifheit bis zu Verwirrung, Gleichgewichtsschwierigkeiten und Krampfanfällen. Die meisten Patienten fallen innerhalb weniger Tage ins Koma und sterben.

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