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Hilft Salicylsäure gegen Pickel?

Die 5 besten Tipps gegen Pickelmale
Die 5 besten Tipps gegen Pickelmale Reine Haut 00:00:47
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Video: So werden Sie Pickelmale wieder los!

Sie leiden unter Akne oder Mitessern? Dann sollten Sie es mal mit Produkten versuchen, die Salicylsäure enthalten. Bei uns erfahren Sie, was den Wirkstoff so besonders macht und was Sie bei der Anwendung beachten sollten.

Unter Akne leiden nicht nur Teenies. Auch Erwachsene haben oft noch sehr lange mit Pickeln und Pusteln zu kämpfen. Eine Behandlung mit Salicylsäure kann eine tolle Methode für diejenigen sein, die solche Mitesser entfernen wollen. Wir verraten Ihnen, wie der Wirkstoff funktioniert.

Salicylsäure beschleunigt die Regeneration der Haut

Unsere Haut befindet sich in einem ständigen Prozess, indem Sie neue Hautzellen bildet und die abgestorbenen abstößt. Bei Menschen mit Akne läuft dieser Prozess nicht ganz optimal ab. In diesem Fall ist die Haut nicht schnell genug im Abspalten der Hautschuppen, sodass diese die Poren verstopfen. Das Resultat sind kleine Entzündungen, die sich als Pickel äußern.

Vielleicht haben Sie bei der Kosmetikerin bereits eine Behandlung mit einem Fruchtsäurepeeling erlebt. Dabei werden durch die Säure die Bindungen zwischen abgestorbenen Zellen und Haut gelöst. Genauso funktioniert auch Salicylsäure. Im Gegensatz zur Fruchtsäure dringt sie aber noch tiefer in die Haut ein und wirkt so noch effektiver. 

Kann ich Salicylsäure selbst anwenden?

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Kosmetikprodukte, die Salicylsäure enthalten, in der Drogerie zu kaufen. Solche Waschlotionen oder Cremes enthalten bis zu zwei Prozent des Wirkstoffes und sind somit für die tägliche Anwendung geeignet. Salben oder Lösungen bekommen Sie, sofern keine anderen bedenklichen Stoffe enthalten sind, auch ohne Rezept in der Apotheke.

Bei starker Akne werden möglicherweise Medikamente mit einem Salicylsäure-Anteil von bis zu fünf Prozent verschrieben. Diese erzielen nicht nur einen Effekt an der Hautoberfläche, sondern wirken tief in die einzelnen Hautschichten hinein, um Pickel und Mitesser zu bekämpfen.

Gibt es gefährliche Nebenwirkungen?

Sie sollten vor der Verwendung von Salicylsäure-Mitteln sicherstellen, dass die Konzentration des Wirkstoffes für Sie und Ihre Haut geeignet ist. Personen mit empfindlicher Haut oder Allergien sollten solche Produkte besser meiden. Das Gleiche gilt für Schwangere. Denn der Wirkstoff kann über die Haut ins Blut geraten. Dort wird er zwar schnell abgebaut und ausgeschieden, aber durch eine zu hohe Konzentration können im Ernstfall Nierenschäden entstehen.

Neben der richtigen Konzentration ist auch der PH-Wert des Mittels entscheidend für die Wirkung. Dieser sollte zwischen drei und vier liegen. Je höher der PH-Wert liegt, desto milder sind Waschgel & Co. Außerdem sollten Sie das Salicylsäure-Produkt nicht in Berührungen mit Augen oder Schleimhäuten bringen, um Reizungen zu vermeiden.

Schließlich ist etwas Geduld geboten. Denn wie mit anderen Kosmetika, erzielen Sie mit Salicylsäure erst nach ein paar Wochen sichtbare Ergebnisse. Für gewöhnlich verschlimmert sich die Akne sogar ein wenig, bis sich die Haut daran gewöhnt und die Mitesser verschwinden.

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