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Herzbericht 2013: Mehr Herztote in Ostdeutschland

Herz-Bericht 2013: In Ostdeutschland mehr Herztote
In Sachsen-Anhalt endet ein Herzinfarkt besonders oft tödlich. © beerkoff - Fotolia, unknown

In Sachsen-Anhalt gibt es die meisten Herzinfarkt-Toten

Der Wohnort entscheidet immer noch erheblich darüber, ob ein Herzinfarkt tödlich verläuft. Denn das Risiko, an einem Herzleiden zu sterben, liegt in den ostdeutschen Bundesländern nach wie vor höher als im Westen. Das geht aus dem neuen Deutschen Herzbericht hervor, der jetzt in Berlin vorgestellt wurde.

Einzige Ausnahme: Berlin. Die meisten Toten durch einen Infarkt gab es demnach mit 104 pro 100.000 Einwohner in Sachsen-Anhalt, die wenigsten in Bremen mit 35. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2011. Als mögliche Ursachen für die regionalen Unterschiede sehen Ärzte unter anderem die geringe Anzahl von Kardiologen in strukturschwachen Gebieten und ein schlechteres Gesundheitsbewusstsein.

Für alle Betroffenen gilt: Je früher ein Herzinfarkt erkannt und behandelt wird, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, den Infarkt zu überleben. Daher ist es wichtig, dass man die Herzinfarkt-Anzeichen erkennt und den Notarzt ruft. Die schnelle Hilfe kann Leben retten.

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